1500 Euro für das Technisches Hilfswerk

Dankbar nehmen der Ortsbeauftragte Christian Köhn (r.) und der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Stephan Suhr (l.) den Scheck über 1500 Euro von Ralf Elfers entgegen. Foto: eva
Dankbar nehmen der Ortsbeauftragte Christian Köhn (r.) und der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Stephan Suhr (l.) den Scheck über 1500 Euro von Ralf Elfers entgegen. Foto: eva

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24. Juli 2013, 03:59 Uhr

eckernförde | Für viele Menschen ist es selbstverständlich: Das Technische Hilfswerk ist da, wenn man es braucht. Dass es eine ehrenamtliche Tätigkeit ist, tritt dabei schonmal in den Hintergrund. "Oft bekommen andere Hilfsorganisationen für ihre Leistungen Spenden aus der Bevölkerung", sagt der Inhaber des Damenbekleidungsgeschäftes Hold, Ralf Elfers. "Das THW hat viele Einsätze in Deutschland, die die Öffentlichkeit gar nicht wahrnimmt, deshalb wollen wir uns bei ihm bedanken." Aus diesem Grund hat er sich überlegt, das Hilfswerk mit einer Spende zu unterstützen.

Anlass dazu lieferte der Katastropheneinsatz in den Hochwassergebieten. Das Technische Hilfswerk Eckernförde unterstütze in Dömitz und Lauenburg bei der Bekämpfung der Wassermassen.

17 Mitglieder sammelten in Dömitz mit ihren Booten herumschwimmende Gegenstände aus der Elbe. Auch Sandsäcke befüllen, verlegen und entsorgen gehörten dort zu ihren Aufgaben. Ähnlich sah es in Lauenburg aus. Acht THW-Mitglieder und vier Mann der Wassergefahrentruppe waren dort unterwegs, die Dämme zu verdichten und den Müll fachgerecht zu entsorgen. Des Weiteren koordinierten fünf Mitarbeiter den Einsatz von Eckernförde aus. Das Engagement soll jetzt entlohnt werden.

In jedem Jahr sammelt Ralf Elfers mit seinen Angestellten unter dem Motto "HOLD my Hand" Geld für gute Zwecke. Für jeden Einkauf, der in einer seiner Filialen getan wurde, ging ein Euro in die Spendenkasse. So konnten in zwei Tagen rund 3000 Euro gesammelt werden, die zur Hälfte THW-Gruppen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein zugute kommen - auch in Eckernförde.

Für die Finanzspritze ist das THW sehr dankbar. "Wir haben niemals mit so etwas wie einer Spende gerechnet, können das Geld aber gut gebrauchen", erklärt der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Stephan Suhr. Es wird in die Jugendarbeit fließen, denn dort werde es am meisten benötigt.

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