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Matheolympiade : 150 Schüler auf der Suche nach den richtigen Lösungen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die „Lange Nacht der Mathematik“ im Schulzentrum foderte mit komplexen Aufgaben etwa 100 Schüler heraus. Problemlösung als Gemeinschaftserlebnis war das Motto des Abends.

Ganz im Zeichen der Mathematik standen am Wochenende die Peter-Ustinov-Schule und die Jungmannschule. Schüler und Lehrer rechneten, knobelten und tüftelten gemeinsam, um so die zum Teil kniffligen und komplexen Aufgaben bei der „Langen Nacht der Mathematik“ zu lösen.

In der Peter-Ustinov-Schule hatten etwa 100 Schüler die Köpfe zusammengesteckt. Zur Stärkung gab es ein von den Eltern organisiertes Bufett. Taschenrechner, Handys, Blöcke und Stifte lagen auf den Tischen. Auch an den Tafeln standen Schüler und rechneten. „Wenn man am Anfang die Aufgabe liest, denkt man oft, man versteht sie nicht“, sagte Ronny Schneider, Mathelehrer an der Peter-Ustinov-Schule. „Wenn man aber darüber spricht und gemeinsam Lösungsideen entwickelt, dann hat man gute Chancen, die Aufgaben zu lösen. Wir sehen den Sinn der ganzen Sache im gemeinsamen Erleben“, so Schneider. „Es geht um Gemeinschaft. Wir wollen gemeinsam sitzen und uns über Mathe freuen – oder ärgern.“

Schüler aller Jahrgangsstufen von der 5. bis zur 13. Klasse nahmen teil. Jeder brachte seine Ideen ein. Auch zwölf Lehrer unterstützten vor Ort und rechneten mit. Zusammen kamen die Teilnehmer zu vielen Lösungen. Diese wurden auf der Internetseite der „Langen Nacht der Mathematik“ eingegeben. Leuchtete der Balken grün auf, war die Antwort richtig, leuchtete er rot, war die Antwort falsch und die Eingabe für ein paar Minuten gesperrt.

Die Schüler waren in vier Gruppen eingeteilt: Klasse 5 und 6, Klasse 7 und 8, Klasse 9 und 10 sowie Oberstufe. An der Peter-Ustinov-Schule waren auch 20 Oberstufenschüler als Helfer vor Ort. Sie unterstützten die Teilnehmer beim Rechnen oder organisierten Bewegungsspiele für die jüngeren Schüler zur Auflockerung. Auch zwei ehemalige Schüler hatten mitgeholfen, berichtete Schneider.

„Die meisten Aufgaben sind lösbar“, hatte Lasse Becker festgestellt, der schon einige Male an der Langen Nacht der Mathematik teilgenommen hat. Er sei fasziniert von Mathe. „Es ist so rein“, sagte der 18-Jährige. Ihm gefiel es daher auch, sich den Herausforderungen zu stellen und an den Aufgaben herumzutüfteln. „Hauptsache, man arbeitet aktiv daran“, sagte der Zwölftklässler. „Der Weg ist das Ziel.“

Auf diesen Weg machten sich ein paar Meter weiter auch rund 50 Schüler der Jungmannschule. „Man muss die Aufgabenstellungen immer sehr genau lesen, um sie richtig lösen zu können“, betonte Claudia Cornilsen, die die „Lange Nacht der Mathematik“ an der Jungmannschule organisierte. Es seien wieder viele Text- und Kombinationsaufgaben dabei. Zum Lösen der Aufgaben seien Hilfsmittel wie Taschenrechner, Formelsammlung oder Internet erlaubt. Schüler allen Klassenstufen gaben ihr Bestes. Pro Jahrgangsstufe mussten in jeder der drei Runden zehn Aufgaben gelöst werden. Hauptsächlich nahmen Schüler des 5. und 6. Jahrgangs teil, sagte die Organisationschefin: „Wenn man in der 5. / 6. Jahrgangsstufe die Grundlage legt, kommen die Schüler immer wieder“, sagte sie. Thies Ole Horn ist einer von ihnen; er war zum zweiten Mal dabei. „Dieses Mal ist es einfacher“, fand der Elfjährige. Aber: Es seien mehr Knobelaufgaben und die Aufgaben schwieriger zu rechnen als im Unterricht. „Aber wenn man es dann zusammen schafft, ist es cool“.

„Es hat wieder ganz viel Spaß gemacht“, zog Claudia Cornilsen ein sehr positives Fazit. Und sie freute sich darüber, dass neben Lehrern auch Eltern bei der Veranstaltung mitgeholfen hatten.

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