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Eckernförder Zeitung

19. November 2017 | 06:12 Uhr

14 400 Euro für die Dorf-Chronik Karby

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 06.Mai.2017 | 06:24 Uhr

Rund 700 Seiten soll sie stark sein, die Dorf-Chronik Karby, die seit geraumer Zeit eine Arbeitsgruppe erarbeitet. Was der Gruppe um Thomas Becker, Peter Hansen, Sylvia Palenczat und Uwe Sorgenfrei bisher noch fehlte war eine gesicherte Finanzierung für den Druck der mehrjährigen ehrenamtlichen Arbeit.

Der Finanzausschuss diskutierte in dieser Woche einzig über diesen Tagesordnungspunkt. Unter der Leitung von Karlheinz Hauser (KWK) empfahl das Gremium mit Mehrheit gegen Bürgermeister Klaus-Dieter Moese (SPD), das Vorhaben mit 14  400 Euro vorzufinanzieren. „Ich bin auch für das Projekt, aber wenn die Gemeinde das Geld nicht hat, dann geht das nicht“, sagte Moese auf Nachfrage der EZ. Wenn so ein Vorhaben zu teuer angesichts der schlechten Haushaltslage sei, dann müsse man nach anderen Möglichkeiten suchen oder den Druck um ein Jahr verschieben, sagte er. Den Argumenten folgte der Ausschuss nicht. Er befürwortete, dass die Chronik in einer Auflage von 400 oder 500 Exemplaren, gedruckt wird. Dafür finanziert die Gemeinde 14  400 Euro vor. Jeder Band könnte dann für 29,90 Euro verkauft werden. Diese Erlöse sollen dann in die Gemeindekasse zurückfließen, so die Idee, die das Chronikteam bereits im Sozialausschuss vorgestellt hatte. Die Gemeinde würde je Band zwischen 6 und 7 Euro zuschießen, wenn alle Exemplare verkauft würden, hatte Moese vorgerechnet.

Die Rücklage der Gemeinde betrug zum 31. Dezember 2016 112  000 Euro. Abzüglich einer bereits geplanten Rücklagenentnahme für den Haushalt 2017 von 70  700 Euro, der beschlossenen Investitionen 2017 und der 14  400 Euro für die Chronik blieben nach bisheriger Berechnung Ende 2017 12  800 Euro in der Rücklage.

Die Gemeindevertretung muss der Empfehlung des Ausschusses noch zustimmen.

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