Fischbesatz : 1200 kleine Meerforellen für die Bienebek und die Siesbek

Quicklebendig wurden die rund zwölf Zentimeter langen Smolts ausgesetzt
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Quicklebendig wurden die rund zwölf Zentimeter langen Smolts ausgesetzt

Der WBV Bornbek-Bienebek setzt im zehnten Jahr den Besatz mit jungen Meerforellen in den Verbandsgewässern fort.

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18. Februar 2017, 06:05 Uhr

Thumby | „Es ist eine Erfolgsgeschichte“, sagt Rudolf von Spreckelsen. Seit über zehn Jahren kann der Vorsteher des Wasser- und Bodenverbands Bornbek-Bienebek junge Meerforellen in die Verbandsgewässer aussetzen. Insgesamt 1200 rund einjährige Meerforellen (Smolts) konnte von Spreckelsen jetzt erneut auswildern. Erstmals wurden dabei auch einige Hundert Smolts in die Bienebek gesetzt.

Im Jahr 2015 hatte der Verband mit Fördermitteln des Zukunftsprogramms Ländlicher Raum den Unterlauf zurückgebaut und dabei den Fischaufstieg von der Schlei wieder hergestellt (wir berichteten). Mit Freude verfolgte von Spreckelsen die rund zehn bis zwölf Zentimeter großen Fische, wie sie auseinander stoben und sich in dem Gewässer verbreiteten. Finanziert wird der Besatz aus dem Europäischen Fischereifonds (EFF) und aus Mitteln der Schleswig-Holsteinischen Fischereiabgabe. Auch in der Siesbek wurden wieder einige Hundert Meerforellen ausgesetzt.

Durch regelmäßige Kontrollbefischungen in den Verbandsgewässern wurde bereits ein Fischaufstieg von Meerforellen nachgewiesen.

An dem Bauwerk (mehrere Mäander, um die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren) unterhalb vom Gut Bienebek hatte der Verband vor dem Besatz noch eine Reihe von baulichen Nachbesserungen vornehmen lassen. So war in Folge starken Wasserdrucks ein Teil der Gleitsohle abgerutscht, berichtete von Spreckelsen.

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