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120 junge Leseratten verschlangen 1250 Bücher in nur sechs Wochen

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erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Eckernförde | Eine große Leseleistung haben die Kinder der Stadt hingelegt: Die jungen Leser des Ferienlese clubs der Stadtbücherei haben 1250 Bücher gelesen - in nur sechs Wochen. 120 Kinder haben mitgemacht. Beim großen Empfang im Rathaus wurden sie jetzt geehrt.

"Eckernfördes beste Adresse für Eckernfördes beste Leser", sagte Büchereileiter Hans-Jürgen Simon bei der Begrüßung im Ratssaal. Dabei waren viele stolze Gesichter unter den Gästen zu sehen. 61 von ihnen haben mehr als sieben Bücher in den Ferien gelesen und bekamen für diese Leistung eine Urkunde mit dem Prädikat Gold. Zehn davon haben mehr als 20 Bücher gelesen.

Spitzenreiterin unter den Bücherwürmern war erneut Annika Lützow (15) aus Kosel. Sie hatte bereits bei den vergangenen drei Ferienleseclubs die Nase vorn. Diesmal hat sie 56 Bücher verschlungen. Auf den zweiten Platz kam Kaja Lüthje (15) mit 39 Büchern. Platz drei belegte Liv Sticklus (11) mit 37 Büchern. 13 Schülern verlieh Hans-Jürgen Simon das Prädikat Silber für mindestens drei gelesene Bücher. Acht Kinder bekamen eine Bronze-Urkunde für zwei Bücher.

Hans-Jürgen Simon und Mitarbeiterin Marie-Therese Fritzen-Einfeldt zeigten sich sehr erfreut über den Erfolg des Ferienleseclubs: "Es sind mehr Bücher ausgeliehen worden, als im vergangenen Jahr", sagte Simon. Dabei habe sich das beliebteste Genre geändert: "Der Fantasy-Boom ist etwas abgeebbt, dafür wurden mehr Abenteuer-Romane gelesen. An erster Stelle steht der Lesespaß", sagte er.

Einen Sonderpreis bekam Stine Voß (12). Sie hatte im Internet-Blog des Clubs umfangreiche Buchkritiken verfasst, lobte Hans-Jürgen Simon. Die Drittplatzierte Liv Sticklus wurde ebenfalls gesondert geehrt. Zu jedem ihrer 37 Bücher hatte sie einen kurzen, markanten Kommentar in ihr Leseclub-Logbuch geschrieben. Die kleinen Tipps werden nun in der Bücherei ausgehängt, damit andere junge Leser davon profitieren können.

Anhand des Logbuchs konnten die Bücherei-Mitarbeiter kontrollieren, ob die Kinder die Bücher wirklich gelesen hatten. Zu jedem Buch mussten die jungen Leser ab der fünften Klasse Fragen beantworten. Wer alles richtig hatte, bekam einen Stempel ins Büchlein.

"Die 56 Bücher waren wenig für meine Verhältnisse, ich hatte nur fünf Wochen Zeit zum Lesen", sagte Spitzenreiterin Annika Lützow. In den vergangenen Jahren waren es mehr, bis zu 85. Am liebsten seien ihr Fantasy-Serien, aber auch Liebesromane oder Krimis. "Ich lese alle Typen, sonst wird es zu eintönig."

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