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Schulexkursion : 110 Kilometer für eine besondere Trainingseinheit

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

20 Hamburger Schüler waren mit ihrem Lehrer Andreas Franke-Thiele zu Besuch im Fitnessstudio „La Vida“. Im Rahmen ihres Oberstufenprofils Sport mit Schwerpunkt Fitness sollten sie die Besonderheiten des Eckernförder Studios kennenlernen.

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2013 | 06:38 Uhr

Es ist heiß im Trainingsbereich des Fitnessstudio „La Vida“. Metallenes Scheppern großer Hanteln, die in ihre Halterung fallengelassen werden, angestrengtes Schnaufen und das Surren der Ergometer hallen durch den Raum. 20 Hamburger Schüler waren gestern auf Carlshöhe zu Besuch, um die Besonderheiten des Studios kennenzulernen und einen Einblick in das Konzept der Betreiber Ute und Ralf Voigt zu erhalten.

Seit Jahren macht sich Sportlehrer Andreas Franke-Thiele dafür stark, Fitness als Trendsport in den Unterrichtsplan aufzunehmen. An der Hamburger Ida-Ehre-Stadtteilschule mit Erfolg: „Im Oberstufenprofil Sport haben die Schüler die Möglichkeit, parallel eine Ausbildung zum Personal Trainer zu absolvieren“, berichtet Franke-Thiele. Ein in Deutschland einmaliges Konzept. Am Ende steht neben dem Schulabschluss die B-Lizenz, die Bewegungs- und Trainingslehre sowie sportmedizinische, gesellschaftliche und gesundheitliche Aspekte beinhalte.

Beim Bankdrücken hat sich Danial Jenabzadeh eine 30 Kilo schwere Hantel zurechtgelegt. Er ist positiv überrascht vom „La Vida“. „Es ist sehr sauber und nicht so stickig und voll wie Hamburger Fitnessstudios“, erzählt der 18-Jährige. Adrian Wölfle flichtet ihm bei: „Es ist entspannter. Man hat nicht so lange Wartezeiten.“

Es ist bereits der zweite zwölfte Jahrgang, mit dem Franke-Thiele einen Ausflug in das Eckernförder Studio macht. Er hat seinen Zweitwohnsitz in der Region und kennt es deshalb gut. „In Hamburg gibt es nur Ketten. Das ‚La Vida‘ ist einmalig in Aufbau und Gestaltung“, so der Sport- und Biologielehrer. Auch das Chipkartensystem sei etwas besonderes. Das sollen die Schüler hautnah erfahren. Viele von ihnen können sich vorstellen, einmal selbst ein Fitnessstudio zu betreiben. „Hier gibt es andere Klienten, andere infrastruktuelle Gegebenheiten. Deshalb sind auch geschäftlichen Aspekt wichtiger Teil der Ausbildung“, betont Franke-Thiele, der hofft, dass das duale Konzept auch anderswo Schule macht.

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