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Mehr Sand : 1000 Kubikmeter Sand für den Hausstrand der Borbyer

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Strand in Borby wird größer: 71 Lkw-Ladungen werden noch bis Donnerstag angekarrt und am Wassersaum verteilt. Die Borbyer können schon am Wochenende ihr erstes Sonnenbad im nigelnagelneuen Sand nehmen.

Eckernförde | Kaum zu glauben, wieviel Sand ein so kleiner Strandabschnitt fassen kann: 71 Lkw-Ladungen feinster, gewaschener Kies werden seit gestern auf den vorderen Borbyer Strand zwischen den beiden westlich gelegenen Steinmolen abgekippt und mit einem Bagger gleichmäßig verteilt. Den Rest, sprich die Feinverteilung, übernehmen Wind, Wellen, Strömung und die Badegäste, die sich dort schon ab dem kommenden Wochenende zu Sonnenbad und Strandleben niederlassen können.

1000 Kubikmeter Strandsand der Körnung 01 hat die Stadtverwaltung beim Bauunternehmen Jens Sievertsen bestellt. Innerhalb von drei Tagen wird der Sand am Borbyer Strand am Jungmannufer von Baggerfahrer Heinrich Andresen auf einer Breite von zirka zehn Metern am Ufer und im Flachwasserbereich verteilt. Ziel der am 20. November 2013 vom Umweltausschuss beschlossenen Sandaufschüttung ist die Aufwertung des Borbyer Strandes, der vor allem als Naherholungsgebiet gedacht ist und damit allen Borbyer Bürgern zugute kommen soll. „Das ist der Hausstrand der Borbyer“, sagte der Vorsitzende des Umweltausschusses, Edgar Meyn. Da dort auch der EMTV-Ostsee-Triathlon am 27. Juli gestartet wird, sieht Meyn die Maßnahme auch als Beitrag der Stadt zum 150-jährigen Jubiläum des EMTV. Zudem werde dadurch an die Ursprünge des Badelebens in Borby erinnert, sagten Edgar Meyn und Bürgermeister Jörg Sibbel gestern an der Borbyer Strandpromenade. Die Sandaufschüttung, die rund 25 000 Euro kostet und zuvor ein zeitintensives Genehmigungsverfahren durchlaufen musste, sei sowohl aus touristischer wie ökologischer Sicht ein Gewinn für Borby und damit ganz Eckernförde.

Auch aus Sicht des Naturschutzbeauftragten der Stadt, Michael Packschies, ist die Sandeinbringung ein sinnvolles Projekt. Aufgrund der Unterbrechung der natürlichen Drift von Hemmelmarker Steilufer durch den Marine- und Yachthafen sei die Aufschüttung zur Strandgewinnung ein naheliegender Eingriff, um der Natur auf die Sprünge zu helfen. Schon die erste Sandaufschüttung von 1500 Tonnen am 31. August 2007 etwas weiter östlich sei wie erwartet verlaufen und habe den Borbyer Strand deutlich aufgewertet. Das hätten auch die „sehr positiven Rückmeldungen“ bestätigt, ergänzte der Bürgermeister diese Einschätzung. Die jetzige Aufschüttung bleibt auf den Bereich zwischen den beiden etwa 50 Meter voneinander entfernten Molen begrenzt. Eine noch umfassendere Verbreiterung des Strandes sei aufgrund der vorgelagerten Liegeplätze nicht möglich, sagte Packschies.

Mit Beginn der Badesaison ab Mitte Mai wird am Borbyer Strand auch wieder ein WC-Häuschen aufgestellt und die Geschwindigkeit am angrenzenden Jungmannufer auf 30 Stundenkilometer reduziert. Hunde dürfen nicht mit an den Strand gebracht werden.

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erstellt am 07.Mai.2014 | 06:35 Uhr

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