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Umgestaltung : „1000 Hände – 1000 Steine“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Jeder Schüler, der gestern Morgen an der Isarnwohld-Schule zum Unterricht kam, sollte einen Stein aufnehmen und auf eine Palette stapeln – so wurde gemeinschaftlich der Auftakt für die Umgestaltung des Pausenhofs begangen.

Da stoppte jeder auf dem Weg vom Parkplatz zum Hauptgebäude, nahm mindestens einen Stein aus dem Pflaster am Fahrradparkplatz und legte ihn auf eine der vorbereiteten Holzpaletten. „1000 Hände - 1000 Steine“ nennt die Schulhof-AG die Aktion, die an der Gettorfer Isarnwohld-Schule für Aufmerksamkeit sorgte. Ein symbolischer Akt und ein Zeichen dafür, dass die Schulgemeinschaft aktiv an der Schulhofverschönerung mitwirkt. Schulleiterin Marion Burkhart, ihr Stellvertreter Udo Runge, Landschaftsarchitekt Johannes Kahl, Schulverbandsvorsteher Hans-Ulrich Frank, Bettina Scharenberg und Reinhard Ziermann von der Schulhof-AG und die Schüler der SV gingen mit gutem Beispiel voran. Insgesamt 19 000 Steine mussten aufgenommen und zum Abtransport auf Holzpaletten gestapelt werden. Der Platz soll später zur Grünfläche werden. „Ziel der Aktion ist, dass möglichst viele unserer 1200 Schüler mit anfassen“, erklärte Bettina Scharenberg, Mitinitiatorin der Aktion. „Der Unterricht fällt dafür nicht aus.“ In zwei Abschnitten soll der Schulhof nach dem Plan von Landschaftsarchitekt Johannes Kahl aus Rendsburg, der im Wettbewerb den Zuschlag bekommen hatte, umgestaltet werden. Der erste Abschnitt geschieht jetzt im Herbst, der zweite im Frühjahr. Schon in den vergangenen Wochen hat es Veränderungen auf dem Schulgelände gegeben. In den Herbstferien sind weitere geplant. Nach den Ferien wird gemeinsam gepflanzt. „Wir haben sehr viel Asphalt, Beton und Steine“, sagte Bettina Scharenberg. Der Wunsch der Schüler war mehr Grün und mehr unversiegelte Fläche. Zudem sollten bei der Schulhofgestaltung möglichst die Bedürfnisse aller Altersgruppen berücksichtigt werden. „Wir sind sehr glücklich, dass es jetzt losgeht. Das ist ein großer Fortschritt.“ Die Schüler sind genauso froh. „Auch wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht“, meinten der stellvertretende Schulsprecher Oliver Hartmann und Schülervertreter Finn Nußbaum. Es hätten sich immer wieder Schüler beschwert, dass es keine Spielmöglichkeiten gibt. Die fünften und sechsten Klassen kennen das anders aus der Grundschule. „Wir haben hier gar nichts oder wenig auf dem Schulhof.“ Nun soll in der Nähe der Pavillons ein Klettergerüst aufgebaut, der Bolzplatz mit neuen Toren aktiviert, die Tischtennisplatten in einem Innenhof konzentriert, eine Sitzgruppe mit künstlerisch gestalteten Findlingen für die Oberstufenschüler eingerichtet, eine Lindenallee gepflanzt, alles mehr begrünt und Bänke aufgestellt werden. Um die 250 000 Euro wird die Umgestaltung des Schulhofs kosten, sagte Hans-Ulrich Frank. Die Kosten teilen sich Gemeinde, Schulverband und der Förderkreis der Schule. Dazu kommen Gelder aus dem Sponsorenlauf und eine Spende eines Gettorfer Bürgers.

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erstellt am 02.Okt.2013 | 16:18 Uhr

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