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Eckernförder Zeitung

15. Dezember 2017 | 21:31 Uhr

10 000 Euro für neue Heizung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 13.Dez.2013 | 00:35 Uhr

Schlechtes Wetter ist für die Kinder im Waldorfkindergarten Erlengrund ein Fremdwort. Auch bei Schmuddelwetter und frostigen Temperaturen fühlen sich die Kleinen im Freien pudelwohl. Umso wichtiger sind die Pausen, in denen sich die Kinder drinnen wieder aufwärmen können – zumindest theoretisch. Denn die alte Ölheizung, die schon seit mehr als 15 Jahren in Betrieb ist, versagt immer häufiger ihren Dienst. „Dann kriege ich morgens einen Anruf, dass es im Kindergarten wieder kalt ist“, erzählt Robert Kühn, Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft Erlengrund, die das Gebäude im vergangenen Jahr vom Kreis gekauft hatte.

Doch damit soll bald Schluss sein: Eine neue Heizung muss her. Einen großen Schritt näher gekommen ist der Kindergarten diesem Ziel jetzt dank einer Spende der Solarfirma TWL-Technologie GmbH mit Hauptsitz in Freihung (Bayern) und Nebenstelle in Eckernförde. Denn die spendet – wie schon im Jahr zuvor – 10 000 Euro an die Waldorfeinrichtung Erlengrund. Einzige Bedingung: Die neue Heizung muss mit regenerativen Energien betrieben werden. Dafür will Lorenz Dobrot, TWL-Geschäftführer und selbst Waldorf-Vater, nicht nur einen Teil zur Finanzierung beitragen, sondern auch mit den nötigen Kontakten zu regionalen Planern und Installateuren Unterstützung leisten. Schon im Jahr zuvor hatte seine Firma dem Waldorfkindergarten mit der gleichen Summe unter die Arme gegriffen und damit die Gründung einer neuen Gruppe ermöglicht. Dieses Mal sei die marode Heizungsanlage dran. „Wir wollen punktuell den Hebel ansetzen. Und hier haben wir eine Ölheizung, die aus dem letzten Loch pfeift“, begründete er bei der symbolischen Scheckübergabe.

Diesen Winter müsse die alte Heizung noch halten, doch Robert Kühn ist zuversichtlich, dass im nächsten Winter keiner mehr frieren muss. „Sobald die Heizsaison vorbei ist, wollen wir loslegen.“ Erst müsse über das Anliegen jedoch mit den Gesellschaftern, zu denen auch der Förderverein gehört, beraten werden. Ob es am Ende die nachhaltige Pellet- oder doch die günstigere Ölheizung wird, könne er deshalb noch nicht sagen. Den Kindern dürfte das egal sein – Hauptsache, die Füße werden wieder warm.

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