zur Navigation springen

Fussball-Kreisklasse : 1:0 – IF verteidigt gegen Nübbel clever

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Eckernförder sind nach ihrem Auswärtssieg beim Überraschungsteam Nübbel nun wieder Tabellendritter, während sich der Brekendorf dem OTSV II beim 1:6 unter Wert geschlagen geben musste.

Der Osterrönfelder TSV II behauptete die Tabellenführung in der Fußball-Kreisklasse A durch einen 6:1 (2:0)-Erfolg über den Brekendorfer TSV, vor dem SV Felm, der gegen den TSV Borgstedt mit 3:2 (2:1) gewann. Das Gipfeltreffen des 16. Spieltages entschied Eckernförde IF mit einem 1:0 (1:0)-Sieg beim SSV Nübbel für sich. Während das Wechselspiel beim Kampf um die Aufstiegsränge munter weiter geht, ist die Lage im Tabellenkeller unverändert: Neben den Brekendorfern verloren auch der FSV Friedrichsholm und der TSV GH Lütjenwestedt ihre Heimpartien.

FSV Friedrichsholm – SSV Bredenbek         1:4 (1:1)

Mit dem exakt gleichen Ergebnis wie im Hinspiel zog der FSV erneut den Kürzeren. „Für uns ist aufgrund der vielen Ausfälle von wichtigen Stammspielern augenblicklich einfach nicht mehr drin“, muss Friedrichsholms Trainer Berndt Gosch wohl darauf hoffen, dass die anderen Kellerkinder bis zur Winterpause auch weiter verlieren werden. Mit der Rückkehr von Thies Harder und Andreas Eggers zeichnete sich gegen den SSV zumindest ein erster Hoffnungsschimmer ab. Nach dem 1:1 zur Pause unterlief Stefan Holze kurz nach Wiederanpfiff allerdings ein Eigentor (47.). „Da war der Drops dann leider schon gelutscht“, meint Gosch.

Tore: 0:1 Sargatzke (25.), 1:1 Lütjens (33.), 1:2 Holze (47., ET), 1:3 Philipp Kriesten (59.), 1:4 Sven-Ole Schwanebeck (65.).


Brekendorfer TSV – Osterrönfelder TSV II    1:6 (0:2)

Nicht nur für Brekendorfs Co-Trainer Benjamin Deckert fiel die Niederlage eindeutig zu hoch aus. „So nett wie die Komplimente des Gegners auch gemeint waren, kaufen können wir uns davon leider nichts“, so Deckert, für den das klare Ergebnis ein Spiegelbild der Tabelle darstellt. Schon nach zwei Minuten hatte Hauke Drews die Führung für den Gastgeber auf dem Fuß. „Er war wohl zu überrascht, dass er so freistehend an den Ball kommen würde“, erklärt Deckert. In der Folgezeit blieb die Chancenverwertung einmal mehr das große Manko der Heimelf, während die in der Spielanlage reiferen Gäste ihre Möglichkeiten eiskalt nutzten. Spätestens als Dennis Schneider kurz nach dem Seitenwechsel den Ball zum 0:3 ins eigene Tor beförderte (46.), stellte sich die Frage nach dem späteren Sieger nicht mehr.

Tore: 0:1 Kevin Czaja (11.), 0:2 Bent Jahn (19.), 0:3 Schneider (46., ET), 0:4 Czaja (64.), 0:5 Marvin Benckwitz (86., FE), 1:5 Schneider (88.), 1:6 Czaja (89.).


TSV GH Lütjenwestedt – TuS Rotenhof II        1:2 (1:1)

Lütjenwestedts Verantwortlicher Horst-Dieter Zetl wollte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, auch wenn man durch diese unglückliche Niederlage die Position im Abstiegskampf nicht verbessern konnte. „Meine Elf hat insgesamt eine gute Leistung gezeigt und beim Stand von 1:1 viele Chancen besessen, um der Partie, aus unserer Sicht, die entscheidende Richtung zu geben“, bilanziert Zetl. „Mit einem Remis wären wir durchaus auch zufrieden gewesen“, ärgert sich Zetl über den Last-Minute-Konter zum 1:2.

Tore: 0:1 Rathmann (12.), 1:1 Pöhls (38.), 1:2 Manuel Bart (90.).


TSV Gross Vollstedt – FC Fockbek           3:2 (2:1)

Der Aufsteiger aus Groß Vollstedt hat sich mit dem vierten Sieg in Folge an die Aufstiegsplätze herangeschlichen, während der FC weiter an Boden verlor. „Es war heute fußballerisch von beiden Seiten nicht das gelbe vom Ei“, kritisiert TSV-Sprecher Stefan Waubke, der bekannt gab, dass Mark Hameister nach dem Rücktritt von Arne Steltner jetzt allein verantwortlicher Coach des Tabellensiebten ist. Die Gastgeber erwischten mit den Saisontoren 12 und 13 von Goalgetter Florian Medewitz (12., 16.) einen Traumstart, ehe die Gäste immer besser in die Partie fanden und noch vor der Pause völlig verdient den Anschlusstreffer markierten. Fockbek glich sogar noch aus, doch Patrick Dähn sorgte für den späten TSV-Siegtreffer.

Tore: 1:0, 2:0 Medewitz (12., 16.), 2:1 Timo Hilbert (33.), 2:2 Jean-Philipp Wagner (72.), 3:2 Dähn (88.)


SSV Nübbel – Eckernförde IF         0:1 (0:1)

Seit dem 2. Spieltag verlor der Aufsteiger kein einziges Spiel mehr. Diese stolze Serie ging gegen die Eckernförder nun zu Ende, weil man es nach dem frühen, und durchaus vermeidbaren Rückstand (10.), nicht verstand, das Abwehrbollwerk der Gäste zu knacken. „Viele unserer Aktionen waren zu kompliziert angelegt, wobei man auch sagen muss, dass IF insgesamt sehr clever verteidigt hat“, analysiert SSV-Coach Jens Lamp. Seine Schützlinge waren nur bis zur Strafraumgrenze das optisch überlegene Team, und so wurde es im gesamten Spiel nur ein Mal richtig gefährlich vor dem Eckernförder Kasten: Marcel Liebkes Schuss rettete IF-Keeper Sebastian Geslin auf der Linie (88.).

Tor: 0:1 Michele Heidrich (10.).


SV Felm – TSV Borgstedt          3:2 (2:1)

„Die Gäste präsentierten sich in dieser überaus niveauvollen Begegnung, die ständig hin und her wog, absolut auf Augenhöhe. Felms Trainer Kay Mielenz spricht von einem schmeichelhaften Erfolg, mit dem man der OTSV-Reserve jedoch ganz dicht auf den Fersen bleibt. „Es gab zwei Situationen in der Schlussviertelstunde, bei der die Borgstedter nach dem Ausgleich zum 2:2 durchaus auch hätten in Führung gehen können. Stattdessen gelang uns mit der letzten Aktion der Siegtreffer“, sagt Mielenz, für den ein Unentschieden unterm Strich das gerechtere Ergebnis gewesen wäre. In der 2. Halbzeit entwickelte sich nach dem Ausgleich von Christopher Stocks (57.) ein offener Schlagabtausch. „Das 3:2 fiel, weil Philipp Sponagel in dem Strafraumgewühl von allen Beteiligten den längsten Schuh hatte“, scherzt Mielenz.

Tore: 0:1 Jens Hofmann (3.), 1:1, 2:1 Henrik Listner (12., 40.), 2:2 Stocks (57.), 3:2 Sponagel (90.).


Gettorfer SC II – SV GW Todenbüttel        Abs.

Das Spiel wurde aufgrund der Platzverhältnisse abgesagt.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen