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100 Teilnehmer in Osdorf Lauf ins Leben bringt 1838 Euro für die Krebshilfe ein

Von dis | 10.08.2020, 15:50 Uhr

Der in Eckernförde abgesagte „Lauf ins Leben“ wurde in Osdorf nachgeholt. Knapp 100 Läufer gingen an den Start.

Mit der Resonanz auf einen kurzfristig und spontan organisierten Ersatzlauf für den in Eckernförde ausgefallenen „Lauf ins Leben“ zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe sind die Organisatoren in Osdorf sehr zufrieden. So konnten sich Katja Eggebrecht vom örtlichen DRK-Ortsverein und Bürgermeister Helge Kohrt (SPD) über knapp 100 Starter freuen. Das waren angesichts der Hitze überraschend viele.

Überraschend hoch war auch der Spenden-Endbetrag von 1838 Euro

„Was für ein Erfolg“, freute sich Kohrt. „Vielen Dank in diesem Zusammenhang auch an Helga Ballert, die sich um das Organisatorische gekümmert hat und die Spendenbox zum Auszählen nach Kiel gebracht hat.“

Unter zahlreichen Corona-bedingten Auflagen und Hygieneaspekten war im Osdorfer Bürgerpark eine Laufrunde abgesperrt worden. Während permanent Läufer auf der Bahn waren, nutzten die Zuschauer und Wartenden die Zeit, um im Schatten unter den Pavillons zu sprechen und einfach nett zusammen zu sein, auch wenn immer wieder der nötige Abstand zu beachten war.

Besondere Atmosphäre

Wie beim Originallauf, der den Coronaeinschränkungen zum Opfer gefallen war, sorgten abends beleuchtete Papiertüten im Park und am Nachbau eines Original-Dolmen für eine besondere Atmosphäre. Die Tüten hatte überwiegend der DRK-Ortsverband bereitgestellt, berichtet Bürgermeister Helge Kohrt. Einige der Tüten hatten auch Kinder der kommunalen Kindertagesstätte bemalt, andere hatten Spender bemalt und mitgebracht.

Bereits eingegangen waren Spenden der CDU-Kreistagsfraktion, für die Tim Albrecht und Sabine Mues einen 700-Euro-Scheck übergaben. Darüber hinaus sammelte das DRK 300 Euro.

Abbau nach dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“

Bei der Veranstaltung standen die Gemeinschaft und „die gute Sache“ im Vordergrund, wenngleich einige Teilnehmer sehr viele Runden gelaufen sind. Die SPD Osdorf hatte spontan und wegen der Hitze die Getränkeversorgung übernommen. Beim Abbau haben die jugendlichen Ordner und die DRK-Damen mit angepackt, ganz nach dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“.

Bürgermeister Kohrt blickte auf eine gelungene Veranstaltung zurück

„Vielen Dank an alle, die den Tag zu einem wirklich unvergesslichen gemacht haben.“ Ob der „Lauf ins Leben“ zu einer festen Einrichtung in Osdorf wird, konnte Kohrt noch nicht sagen. „Da müssen wir uns zuvor erst einmal mit den Eckernfördern abstimmen, denn wir wollen keine Konkurrenzveranstaltung auf die Beine stellen.