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Jungfernstieg 32 Ein neues Café für die Promenade

Von ape | 08.09.2017, 05:51 Uhr

Der geplante Neubau für den Jungfernstieg 32 hat den Planungs- und Gestaltungsbeirat passiert. Der Baubeginn wird für Oktober angepeilt.

Der geplante Neubau im Jungfernstieg 32 steht kurz vor der Verwirklichung. Am Mittwoch hat sich der Planungs- und Gestaltungsbeirat in offener Sitzung mit dem Vorhaben beschäftigt. Das Areal, auf dem vor kurzem der Altbau abgerissen wurde, ist aufgeteilt in zwei Grundstücke. Auf dem kleineren an der Nordseite sollen fünf Eigentumswohnungen entstehen. Für das größere, L-förmige Grundstück des Eigentümers Dirk Jesaitis ist ein Gebäude mit einem Café im Erdgeschoss vorgesehen. In dem darüber liegenden Staffelgeschoss, das auch zwei Ferienwohnungen beinhalten soll, möchte Jesaitis mit seiner Familie selbst eine Wohnung beziehen. In dem Gebäudeteil zum Durchgang vom Jungfernstieg zur Strandpromenade sollen sieben Ferienwohnungen entstehen. Eine Tiefgarage vervollständigt den Neubau.

Für das Café soll neben einer Terrasse zur Promenade auch einen Hinterhof mit Sitzmöglichkeiten entstehen. „Wir hoffen auf eine Baugenehmigung noch im September, so dass wir im Oktober mit dem Bau loslegen können“, sagt Dirk Jesaitis. „Wenn alles gut geht, ist das Gebäude nächstes Jahr im Herbst fertig.“

Die Visualisierung von Architekt Manfred Nagel aus Kiel zeigt ein Gebäude „mit Leichtigkeit und Panoramablick zum Strand“. Sie stieß nur auf wenige Kritikpunkte des Planungs- und Gestaltungsbeirats. Die Querungen an den Giebeln sollten von der Promenade nicht sichtbar sein, un der rechte, asymmetrische Giebel gerade gerückt werden. Auch bat der Beirat um zurückhaltendere Gauben auf der Seite des Durchgangs zum Jungfernstieg. „Ansonsten glauben wir, dass es ein ganz schönes Projekt werden kann.“

An dieser Stelle fragte Matthias Huber (Bürger-Forum), ob man die Gelegenheit nicht nutzen könne, um die von Marie-Luise Zastrow aus Kiel in ihren Quartiersanalysen vorgeschlagenen Sichtachsen zwischen Innenstadt und Strand zumindest an dieser Stelle schon umzusetzen. Er schlug vor, das Gebäude ein Stück Richtung Süden zu schieben, um so eine Verlängerung vom Taterberg zur Promenade zu erhalten. Dafür sei es laut Beirat jedoch zu spät. Die Planungen beider Grundstücke seien zu weit fortgeschritten.

Am Ende dankte Beiratsvorsitzender Helmut Riemann im Namen des Planungs- und Gestaltungsausschusses dem Eckernförder Bauamtsleiter Roy Köppen, der Ende Oktober in den Ruhestand geht, für seine „Geduld und Kompetenz und für die vertrauensvolle Arbeit. Wir bedauern Ihr Ausscheiden und hätten gern auch noch die nächste Sitzungsperiode mit Ihnen zusammengearbeitet.“ Dafür gab es Applaus der anwesenden Bürger.