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FDP-Bundespolitik in Eckernförde Christian Sauter fordert zwei zusätzliche U-Boote für Marine

Von sks | 26.08.2020, 17:57 Uhr

Christine Aschenberg-Dugnus besuchte mit Christian Sauter und Dr. Marcus Faber das U-Boot-Geschwader.

Eckernförde ist immer eine Reise wert, meint Christine Aschenberg-Dugnus. Und so hat die Stranderin, die für die FDP im Bundestag sitzt, im Rahmen ihrer Sommertour durch ihren Wahlkreis dem Ostseebad erneut einen Besuch abgestattet.

Das U-Boot-Geschwader stand im Mittelpunkt

Dieses Mal stand die Marine mit ihrem U-Boot-Geschwader im Mittelpunkt des Interesses. Und so war es für die Politikerin nur natürlich, zwei Fraktionskollegen, die Mitglied im Verteidigungsausschuss sind, einzuladen. Während Christian Sauter (Wahlkreis Lemgo) bereits zum dritten Mal Eckernförde besuchte, war es für Dr. Marcus Faber (Wahlkreis Stendal) der erste Besuch.

Besichtigung von U-Boot „U 36“

Neben der Besichtigung von U-Boot „U 36“ konnten die Bundespolitiker sich auch im Simulator versuchen, der dem Nachwuchs zur Ausbildung zur Verfügung steht. Die Nachwuchsgewinnung sei auch im U-Boot-Geschwader ein großes Thema. Vor diesem Hintergrund sei die moderne Ausstattung der U-Boote in Bezug auf das Leben der Soldaten an Bord ein großer Pluspunkt. Jeder bekomme mittlerweile seine eigene Koje.

„Das siebte und achte U-Boot muss kommen.“
Christian Sauter (FDP/MdB, Mitglied im Verteideigungsausschuss)

Ansonsten sei die Marine so klein wie schon lange nicht mehr. „Das siebte und achte U-Boot muss kommen,“ forderte Christian Sauter. Zurzeit sind sechs U-Boote im Einsatz, zwei dienen der Ausbildung.

„Gegenseitige Ausbildung ist gelebte Nachbarschaft. Auf diese Weise entwickelt man Verständnis füreinander.“
Christine Aschenberg-Dugnus

Dr. Marcus Faber kann sich eine Kooperation des U-Boot-Geschwaders mit befreundeten Nationen wie Norwegen gut vorstellen, ähnlich der aktuellen Zusammenarbeit der deutschen Luftwaffe mit der israelischen. „Gegenseitige Ausbildung ist gelebte Nachbarschaft. Auf diese Weise entwickelt man Verständnis füreinander“, so Christine Aschenberg-Dugnus.

Marinestandort Eckernförde als Wirtschaftsfaktor

Alle drei FDP-Politiker betonten den Stellenwert des Marinestandorts Eckernförde. Durch den immensen Ausbau des Marinestützpunktes und die Schaffung von 1000 neuen Stellen sei die Stadt gefordert, entsprechenden Wohnraum für die Marineangehörigen und ihre Familien zu schaffen. „Obwohl der Baufortschritt schneller gehen könnte“, kritisierte Aschenberg-Dugnus.

„Die Marine ist für die Stadt Eckernförde ein großer Wirtschaftsfaktor“, sagte die FDP-Bundespolitikerin.