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Schwansen Chancen für neue Nabu-Hütte steigen

Von dis | 02.04.2013, 08:13 Uhr

Finanzzusage aus dem Unweltministerium. 85.000 Euro eingeplant.

Es kommt wieder Bewegung in das Vorhaben zur Errichtung einer neuen Nabu-Infohütte im Naturschutzgebiete Schwansener See. Nach einem Gespräch der Vertreter der beteiligten Gemeinden Damp, Dörphof und Brodersby sowie des Nabu-Landesvorsitzenden Hermann Schultz und des Nabu-Ortsverbands Nordschwansen stehen die Zeichen für eine Realisierung eines Neubaus wieder mehr in Richtung grün. "Wir sind guter Dinge", sagte Schultz auf Nachfrage der EZ.

So konnte der Nabu-Landesvorsitzende berichten, dass es eine neue Finanzzusage aus dem Kieler Umweltministerium gebe. Vor rund einem Jahr war eine Finanzlücke aufgetreten, da Mittel aus dem Natura 2000 Topf weggebrochen waren. Mit dieser neuen Zusage sei das Vorhaben wieder auf die Gleise gesetzt worden, berichtete auch Horst Böttcher, Bürgermeister aus Damp. Er hatte zuletzt das Vorhaben koordiniert. Diese Aufgabe hat nun der Nabu-Landesverband übernommen, der als Empfänger der Fördermittel auch die Leitung des Projekts übernommen hat.

Insgesamt sind für das Vorhaben rund 85 000 Euro eingeplant. Einige wenige Gespräche stünden noch aus, bis das Gesamtfinanzkonzept bündig ist, stellten Schultz und Böttcher fest. Beide sind aber zuversichtlich, dass die Bauarbeiten im Spätsommer oder Herbst beginnen können. Bei dem Vorhaben muss sehr sensibel vorgegangen werden, da es sich um einen Ersatzbau in einem Naturschutzgebiet geht, wandte Böttcher ein. Geplant ist, dass der Nabu-Landesverband einen Architekten beauftragen wird, um das Gebäude zu entwerfen.

Karl-Friedrich Jensen, Vorsitzender des örtlichen Nabu-Verbands begrüßte die Entwicklung und dankte dem Landesverband in Person von Hermann Schultz für das Engagement.

www.nabu-nordschwansen.de