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Dithmarscher Wölfin wohl nach Dänemark gewandert

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nicht weit von der dänischen Stadt Tondern entfernt hält sich aller Wahrscheinlichkeit nach ein Wolf auf. Wolfsbetreuer Jens Matzen hält es für möglich, dass es sich um die Dithmarscher Wölfin handelt, von der seit September jede Spur fehlt. Doch beweisen lässt sich das noch nicht, denn von dem Tier hinter der dänischen Grenze liegt bislang kein DNA-Nachweis vor. Dass Wölfe weiter nach Dänemark ziehen, ist nicht ungewöhnlich. So wanderte „Socke“, der Segeberger Wolf, nach dem Sommer 2012 Richtung Dänemark. Er starb wenige Monate später an einem Tumor. Die Dithmarscher Wölfin könnte sich im Herbst aufgemacht haben, als der Mais abgeerntet wurde und sie so weniger Deckung fand. Ende November jedenfalls wurde am ehemaligen Militärflugplatz Eggebek ein Schaf gerissen. Matzen: „Wir können nicht ausschließen, dass es ein Wolf war.“

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erstellt am 30.Jan.2014 | 00:31 Uhr

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