Firma Senvion : Darum wurde ein Windrad in Brunsbüttel abgebaut

Erst wenn die Flügel auf der Erde liegen, werden die Dimensionen des Rades deutlich. Aufgenommen wurde dieses Foto mit einer Drohne.
Erst wenn die Flügel auf der Erde liegen, werden die Dimensionen des Rades deutlich. Aufgenommen wurde dieses Foto mit einer Drohne.

Die Flügel liegen auf der Erde. Aber nicht etwa, weil das Windrad ganz verschwinden soll.

shz.de von
04. April 2016, 15:21 Uhr

Brunsbüttel | Manch ein Anwohner oder Besucher Brunsbüttels mag sich am Wochenende gewundert haben: Seit Freitag steht dort ein Windrad ohne seine Flügel. Der hatte abgebaut werden müssen - jedoch nicht, weil die Anlage etwa ganz abgebaut wird. Grund sind Reparaturarbeiten.

Noch zwei Wochen wird die Reparatur in Anspruch nehmen.
Karsten Schröder
Noch zwei Wochen wird die Reparatur in Anspruch nehmen.
 

Wie Senvion-Sprecherin Marie Laggner auf Anfrage mitteilte, handelt es sich bei den Arbeiten an der Senvion 5M um einen Komponententausch. „Da es sich um einen Prototypen handelt, werden Getriebe und Rotorwelle zum Zweck einer Lebensdaueruntersuchung ausgetauscht.“ Insgesamt würden die Arbeiten voraussichtlich noch etwa zwei Wochen andauern.

Auf demselben Gelände befinden sich noch zwei Senvion Windenergieanlagen des Typs MD70.

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