Fußballturnier : Budenzauber der Golden Fußballoldies beim Quickborner Benefizturnier

Auf dem Feld drehte sich beim Rainer-Schultz-Cup alles um den Ball – rund ums Feld wurden Spenden für den Mukoviszidose-Verein Schleswig-Holstein gesammelt.
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Auf dem Feld drehte sich beim Rainer-Schultz-Cup alles um den Ball – rund ums Feld wurden Spenden für den Mukoviszidose-Verein Schleswig-Holstein gesammelt.

Beim Reiner-Schulz-CupTurnier kamen mehr als 1000 Euro für den Mukoviszidose-Verein Schleswig-Holstein zusammen.

shz.de von
09. Januar 2018, 12:30 Uhr

Quickborn | „Es war ein supergeiles Turnier. Die Atmosphäre war klasse, es gab kein derbes oder böses Foul, und wir haben viel Geld für den guten Zweck eingenommen.“ Dierk Beste hat eine positive Bilanz des Reiner-Schultz-Cups gezogen, der am Wochenende bereits zum siebten Mal in Quickborn im Sinne der guten Sache ausgetragen wurde. Dafür trafen sich Altliga-Herrenmannschaften mit Fußballprominenz aus den 1970 und 1980er Jahre in der Lilli-Henoch-Halle. „Natürlich geht es um Fußball, aber am Ende ist es für uns viel wichtiger, viel Geld zu sammeln“, sagte er. Denn mit den Einnahmen wird traditionell der Mukoviszidose-Verein Schleswig-Holstein unterstützt. Mukoviszidose ist immer noch die häufigste angeborene Stoffwechselerkrankung und gilt als nicht heilbar. „Die Höhe des Erlöses habe ich noch nicht“, sagte Beste. Allerdings sei bereits klar, dass mehr als 1000 Euro gespendet werden können.

Rein sportlich lief vieles wie erwartet. Im Finale trafen der Vorjahressieger „Die Dummen außer Bernd“ und die Nord-Ostsee-Auswahl, die den Reiner-Schultz-Cup und das Vorgängerturnier, das vom FCH Golden Oldies Quickborn organisiert wurde, bereits sieben Mal gewonnen hatte, aufeinander. „Etwas überraschend war vielleicht, dass der Hamburger SV nur auf dem siebten Platz gelandet ist, aber im Finale standen zwei der Favoriten“, erläuterte Beste.

Der Vorjahressieger wiederholte seinen Erfolg und sicherte sich den Titel erneut. Auf den dritten Rang kam der VfL Pinneberg 91/94 vor der SG Itzstedt. Das Team des Gastgebers FCH Golden Oldies Quickborn landete wie im Vorjahr auf dem neunten Platz. „Das ist alles gut. Für uns geht es nicht um den Sieg. Außerdem macht man das als Gastgeber ja nicht“, sagte Beste. Einen Grund für das Abschneiden hatte er dennoch schnell gefunden: „Wir waren wieder einmal die älteste Mannschaft des Turniers und müssten eigentlich Super Senioren spielen.“ In der Klasse wird ab 57 Jahren gespielt. „Da findet man aber kaum Mannschaften“, sagte Beste.

Anders sehe es bei den Anmeldungen für den Reiner-Schultz-Cup bei den Altligateams aus. „Wir könnten ohne Probleme eine Qualifikation spielen, aber haben die Hallenzeiten dafür nicht“, sagte er. Daher seien maximal zwölf Teams möglich, die sich bereits angemeldet hatten, bevor die offizielle Einladung überhaupt versendet worden war. „Ich hatte bei WhatsApp informiert, dass bald die Einladungen kommen, und schon waren alle Plätze vergeben“, berichtete Beste. Auf eine ähnliche Resonanz hofft er auch im kommenden Jahr, wenn der Freizeitfußballverein das Benefizturnier zum achten Mal ausrichtet.

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