JVA Lübeck : Börnsen: Messerstecherei in Flüchtlingsunterkunft

Die Polizei Lübeck ermittelt in einem Tötungsdelikt. Ein Iraner soll einen Afghanen mit einem Messer in den Hals gestochen haben.

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07. November 2016, 12:23 Uhr

Börnsen | Mit einem Küchenmesser hat ein Iraner (36) einen 19-jährigen Afghanen in einer Flüchtlingsunterkunft in der Gemeinde Börnsen (Gemeinde Herzogtum Lauenburg) lebensgefährlich verletzt. Der Iraner habe das 19 Zentimeter lange Messer dem Opfer in den Hals gestoßen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lübeck am Montag.

Der Afghane habe notoperiert werden müssen, sei aber inzwischen in stabilem Zustand. Vor der Messerattacke am Samstag habe es Streit um eine Möbelspende für die Unterkunft gegeben. Gegen den Iraner wurde am Sonntag Haftbefehl erlassen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Der Mann sitzt jetzt in der Justizvollzugsanstalt Lübeck in Untersuchungshaft. Die Lübecker Mordkommission ist eingesetzt.

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