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Nach dem Festival wird „entmüllt“ : Zwei Wochen aufräumen nach dem Headbangers Open Air

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Als erstes wurde vom Campingbereich der Müll gesammelt, den die Metal-Fans dort hinterließen - und das war nicht gerade wenig.

shz.de von
erstellt am 02.Aug.2017 | 16:00 Uhr

Brande-Hörnerkirchen | Die letzten Akkorde des dreitägigen Heavy-Metal-Spektakels „Headbangers Open Air“ (H.O.A.) sind bereits vor vier Tagen verklungen, und mittlerweile ist auf dem Veranstaltungsareal an der Schierenhöh 13 wieder die typische ländliche Ruhe eingekehrt. Auf dem Grundstück von H.  O.  A.-Organisator Thomas Tegelhütter (kleines Foto) sind sogar wieder die dort ansässigen Vögel zu hören. Doch wenn sich auch die Anzahl der Menschen in diesen Tagen dort jetzt eher überschaubar gestaltet, ist der Aktivitätsgrad vor Ort immer noch nicht wirklich gesunken. Kein Wunder, denn jetzt wird aufgeräumt.

Als erstes wurde vom Campingbereich der Müll gesammelt, den die Metal-Fans dort hinterließen - und das war nicht gerade wenig. „Da kommen schon ein paar Kubikmeter zusammen“, erklärt Tegelhütter. Und so türmen sich dicht an der Straße am Sammelplatz nun Berge von gefüllten Plastiksäcken, dazu Massen von Sperrmüll. „Das ist hier fast wie in Wacken, wo die Fans nach ihrer Abreise auch vielfach nahezu ihren ganzen Hausstand zurücklassen“, scherzt ein Helfer, der gerade dabei ist, ein größeres Zeltgestänge auf einen Anhänger zu heben.

Die massiven Abschleppeinsätze während des Festivals ....
Die massiven Abschleppeinsätze während des Festivals .... Foto: Ulf Marek
 

Und in der Tat: Bei genauerer Betrachtung staunt man über die Dimension der Hinterlassenschaft: Matratzen, Stühle, Tische und sogar ganze Sitzgarnituren werden nun für die Entsorgung vorbereitet. Dazu Unmengen von Verpackungsmüll. „Insgesamt wird die Wiederherstellung des Geländes rund 14 Tage dauern “, erklärt Tegelhütter, „denn neben dem Müllaufkommen kam es diesmal auch zu starken Schlammschäden, deren Beseitigung Zeit braucht. “

Das Festival litt in diesem Jahr sehr unter zahlreichen und massiven Niederschlägen, was zu einer Verschlammung des gesamten Veranstaltungsgeländes führte sowie die Befahrbarkeit der Wege auf den Wiesen im Camping- und Parkbereich nahezu vollständig unmöglich machte. Nur mit massiven Trecker-Abschleppdiensten konnten zahlreiche Autos der Fans aus misslichen Situationen befreit werden.

„Sobald der aufgewühlte Boden getrocknet ist, werden wir mit landwirtschaftlichen Geräten dabeigehen, alles wieder zu glätten “, erläutert Tegelhütter, der durch die diesjährigen Wetterkapriolen in keiner Weise seinen Idealismus verloren hat. „Wir werden uns für die Zukunft noch einige Verbesserungen überlegen. Außerdem sind wir im Hinblick auf den Umgang mit unserem Sommerwetter mittlerweile geübter“, schmunzelt der H.  O.  A.-Chef, der sich schon auf das „Headbangers Open Air 2018“ freut und bereits jetzt mit seinem Team dazu die ersten Vorbereitungen trifft.

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