Zwei Teams laufen für Bevern

Das Team eins: Ingolf Richter (von links), Alina Boysen (Service), Jan Boysen, Steffi Rösener, Yannick Timm, Christian Schulz, Meike Weitzel, Nico Rether, Stefan Timm, Dirk Rösener. Es fehlt: Nick Rösener.
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Das Team eins: Ingolf Richter (von links), Alina Boysen (Service), Jan Boysen, Steffi Rösener, Yannick Timm, Christian Schulz, Meike Weitzel, Nico Rether, Stefan Timm, Dirk Rösener. Es fehlt: Nick Rösener.

„Bevern runs“ geht erstmals mit 20 Athleten beim „Lauf zwischen den Meeren“ von Husum nach Damp an den Start

shz.de von
16. April 2018, 16:00 Uhr

Auch in diesem Jahr gibt es wieder den „Lauf zwischen den Meeren“. Dieses inzwischen größte Team-Laufevent im Norden erfreut sich von Jahr zu Jahr zunehmender Beliebtheit. Mit 800 angemeldeten Teams von je zehn Läufern begeben sich am Sonnabend, 26. Mai, insgesamt 8000 Läufer auf die 95,5 Kilometer lange Strecke von Husum nach Damp.

Bereits zum vierten Mal dabei ist„Bevern runs“, eine Gruppe von Hobbyläufern um den Hauptorganisator Jan Boysen. Er hatte am Freitagabend zu einer ersten Besprechung in das Beverner Gemeindehaus eingeladen. „Wir starten in diesem Jahr mit zwei Teams, also mit insgesamt 20 Läuferinnen und Läufern. Es sind wieder neue Laufbegeisterte hinzugekommen. Das ist super“, sagte Boysen. Auch zwei Hamburger Gastläuferinnen verstärken in diesem Jahr das Team.

Zum ersten Mal dabei ist Christian Schulz. Er ist im vergangenen Jahr neu zugezogen und wurde auch gleich von Boysen angesprochen. „Ich laufe normal so meine sechs Kilometer, jetzt soll ich 8,2 laufen, aber das schaffe ich auch. Mich reizt es, neue Strecken kennenzulernen und mit diesem Gemeinschaftsevent etwas Neues auszuprobieren“, so Scholz.

Ebenfalls neu dabei ist Nico Rether. „Ich bin schon Strecken von 20 bis 25 Kilometer gelaufen, jetzt sind für mich 9,3 Kilometer eingeplant. Ich bin zwar nicht im Training, aber das krieg ich schon hin.“

Eine logistische Meisterleistung hat Jan Boysen in der Vorbereitung geleistet. Jeder Läufer bekommt von ihm nicht nur eine Aufstellung der Laufstrecke mit Kilometerangaben, die zwischen 7,1 und 11,5 Kilometer variieren, sondern auch eine „Wunsch-Laufzeit“, angelehnt an die Zeit im Vorjahr. Danach ist für Team eins eine Zeit von unter acht Stunden für die Strecke, für Team zwei knapp unter zehn Stunden eingeplant. Bei einem Start um 9 Uhr wird das Ziel so gegen 19 Uhr erreicht.

Zusätzlich erhält jeder der zwanzig Läufer ein Höhenprofil und kann so sehen, ob er eher eine hügelige Strecke oder eine gerade zu bewältigen hat.

Eine ganz wichtige Aufgabe übernehmen die sieben Fahrer, die die Teammitglieder an ihre Startpunkte und anschließend an den Zielort bringen. Nicht ganz unproblematisch bei 800 Teams und wenig Parkplatz. „Der Start in Husum ist das Schwierigste. Da gibt es viel Gedränge für die Läufer, jeder will natürlich ganz vorne laufen, bis sich dann etwa Ortsausgang Husum eine Schlange bildet. Der Staffelstab ist mit einem Chip versehen und löst ein Signal beim Überqueren der Ziellinie aus. So wird für jeden Teilnehmer die Zeit gemessen. Boysen: „Wir werden wie im Vorjahr wieder mit grauen Trikots antreten, das ist zwischen all den farbigen T-Shirts am einfachsten zu erkennen.“

Begeistert ist Boysen von den Dorffesten entlang der Strecke. „In Fleckeby ist die ganze Stadt auf den Beinen, ein riesen Fest. Und alle spornen die Läufer an“, erinnert er sich. Die Verständigung während des Laufes gehe über WhatsApp. „Das funktioniert aber nur bis zur sechsten Etappe, dann bricht bei vielen Aktiven das Netz zusammen“, weiß Boysen aus Erfahrung. Im Zielort Damp müssen die Läufer die gesamte Hafenspange umrunden, damit ist jeder Läufer weit vor dem Ziel bereits zu sehen. Zum Schluss will jedes Team wie im Vorjahr wieder gemeinsam die Ziellinie überqueren.


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