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Barmstedter Zeitung

14. Dezember 2017 | 18:53 Uhr

Barmstedt : Zum Sommerfest gab’ s Sonne satt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Mehrere hundert Besucher feiern mit der evangelischen Kirchengemeinde - und manch einer konnte es nicht wie geplant verlassen.

shz.de von
erstellt am 26.Aug.2013 | 00:35 Uhr

Etwa 250 Besucher nutzten gestern den strahlenden Sonnenschein, um nach dem Gottesdienst unter der ausladenden Blutbuche vor dem Barmstedter Gemeindehaus auf Bänken an Tischen zu sitzen und zu klönen. Jugendliche machten es sich auf der Wiese und am Denkmal bequem. Pastor Dieter Timm und Küster Michael Gallas fungierten als Grillmeister.

Kinder eroberten die Kletterspielzeuge im Garten des Gemeindehauses. Jugendleiter Ferdinand Eichhorn (16) und Paul Bosse (15), der im Herbst den Jugendleiter-Schein erwerben möchte, boten dort Ringewerfen an, andere passten beim Dosenwerfen auf. Der fast aus der Mode gekommene Hula-Hup-Reifen erfreute sich großer Beliebtheit.

Die Pfadfinder hatten eine Feuerstelle eingerichtet, an der Stockbrot geröstet wurde. „Zur Wahl stehen Teig mit Honig oder Kräutern“, erklärte Christa Chinery. Für die frisch gebackenen Konfirmanden war ein Spieleparcours in den Räumen der Jugendarbeit im Dachgeschoss des Gemeindehauses vorbereitet. Lukas (13) und Deik (12) rutschten dort auf einem Plastikkissen um die Wette, andere versuchten, mit einem am Band baumelnden Korken die Flamme eines Teelichts zu löschen.

Zum Gottesdienst waren 400 Besucher, davon 80 künftige Konfirmanden, erschienen. Die Pastoren Dieter Timm, Klaus-Dieter Piepenburg und Raphael Steenbuck hatten ihn gemeinsam gestaltet. „Das Lamm ist an der Kirchendecke aufgemalt, weil Gott friedlich ist“, hatten Deik und Lukas die Worte der Pastoren behalten. Den musikalischen Beitrag lieferte die kirchliche Jugendband „Young Revolution“.

Kuriosität am Rande: Die motorisierten Besucher des Sommerfests saßen in der Falle, als sie nach Hause wollten. Wegen des verkaufsoffenen Sonntags war die Innenstadt zwischenzeitlich für den Verkehr gesperrt worden. Da die Chemnitzstraße von der Kirche bis Austraße bereits länger wegen Straßenarbeiten unbefahrbar ist, blieb den Besuchern nur die Chemnitzstraße in Richtung Reichenstraße – aber die war im Einmündungsbereich zur Feldstraße ebenfalls gesperrt. „Entweder wir quälen uns durch die Menschenmenge, räumen an den Straßenenden die Absperrung kurz weg, oder wir fahren die Einbahnstraße Kirchenstraße verkehrt hindurch und haben den weitaus kürzeren Weg zur Absperrung“, überlegten sich die Besucher.

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