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Vosslocher Sportverein : Zufriedene Bilanz für 2016

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Verein aus Bokholt-Hanredder hat derzeit etwa 800 Mitglieder.

Für den Vosslocher Sportverein (VSV) ist das Jahr 2016 zufriedenstellend verlaufen. Dies stellte der Vorsitzende Max-Hermann Kuschert nicht zuletzt mit Blick auf die Mitgliederzahlen fest. „Seitdem ich vor mehr als vier Jahren mein Amt angetreten habe, liegen wir gleichbleibend bei etwa 800 Mitgliedern“, so Kuschert. Zu verdanken sei dies dem umfangreichen Sportangebot und den überaus engagierten Übungsleitern, die wirklich alles gäben, um die Attraktivität des Vereins zu erhalten beziehungsweise zu steigern. Dafür spreche er ihnen seinen Dank aus. Den größten Anteil im Verein stellen die Erwachsenen und Kinder.
 

Ein wenig problematisch ist es bei den Jugendlichen, die nur schwer für den Verein zu gewinnen sind – bedingt durch die verlängerten Schulzeiten und das geradezu unüberschaubare Freizeitangebot. Während einer Sitzung am 13. Januar wollen Sparten- und Übungsleiter unter anderem Ideen und Vorschläge entwickeln, wie man junge Menschen gezielt ansprechen kann. Allerdings ist es nicht möglich, das derzeitige Sportangebot wesentlich zu erweitern, da die große Halle – bis auf Sonnabend – weitgehend belegt ist. Sie wird ja nicht nur vom Vosslocher Sportverein, sondern auch von der benachbarten Grundschule genutzt.

Im vergangenen Jahr gab es für den VSV einige Highlights, die den Rahmen „normaler“ Sportveranstaltungen sprengten und weithin in die Region ausstrahlten. Dazu zählte auf jeden Fall die Speckweg-Party, auf die viele Bokholter, Jung und Alt, nur gewartet hatten, wie es schien.

Dabei verwandelten sich die kleine und große Sporthalle in ein bewegtes, teilweise auch turbulentes Fitnesscenter, in dem viele Gruppen – von Ballstick bis Badminton – ihre Sportart demonstrierten und zum Mitmachen einluden. Insgesamt nahmen an der Veranstaltung, die eine Premiere für den Verein darstellte, 250 Gruppenmitglieder und Besucher teil – das ist schon eine bemerkenswerte Zahl für einen verhältnismäßig kleinen Verein wie den VSV. Ein weiteres Highlight war die Installierung eines Jumping-Fitness-Angebots nach den Herbstferien. „Es gab geradezu einen Ansturm darauf“, so der Vorsitzende. „Aktuell mischen etwa 30 Aktive in beiden Gruppen mit. Außerdem stehen noch mehr als 20 Personen auf einer Warteliste.“

Auch einige Enttäuschungen musste der Verein 2016 hinnehmen. So wurde beispielsweise das traditionelle Weihnachtsbasteln nicht gut angenommen. Dazu erschienen lediglich zwölf Jungen und Mädchen.

Spektakuläre Veranstaltungen oder Aktionen wird es laut Kuschert 2017 nicht geben. Angedacht sei ein „Tag der offenen Tür, der allen Besuchern Gelegenheit bieten solle, Einblick in die Vereinsarbeit zu nehmen und die eine oder andere Sportart selbst einmal auszuprobieren. „Ich habe ein tolles Team um mich herum, das mir meine Arbeit sehr erleichtert“, erklärt er abschließend. „Im neuen Jahr geht es mit neuem Elan weiter.“

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erstellt am 29.Dez.2016 | 12:02 Uhr

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