Hallenfußball-Stadtmeisterschaften 2018 : Zehn Mannschaften kicken in Barmstedt um den Wanderpokal

Die SSV-Stadtmeisterschaften im Hallenfußball boten viele packende Spielszenen. Die Kicker gaben ihr Bestes, um einen Platz möglichst weit vorn zu erringen.
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Die SSV-Stadtmeisterschaften im Hallenfußball boten viele packende Spielszenen. Die Kicker gaben ihr Bestes, um einen Platz möglichst weit vorn zu erringen.

Mehr als der Wettbewerb stand bei den Fußballern die Freude am Spiel, die das gesamte Turnier bestimmte.

shz.de von
10. Januar 2018, 12:30 Uhr

Barmstedt | Auf bemerkenswerte Resonanz bei den Freunden des „runden Leders“ in der Barmstedter Bevölkerung stießen die „Stadtmeisterschaften im Hallenfußball“, zu denen der SSV Rantzau Freizeitteams und Hobbykicker in die Sporthalle Schulstraße eingeladen hatte. Dort versammelten sich zehn Mannschaften, die entschlossen waren, alles zu geben, um einen Platz möglichst weit vorn zu erringen – wenn nicht sogar als Sieger vom Platz zu gehen. Dieser erhielt als Anerkennung einen großen Wanderpokal. Im Vordergrund aber stand bei allen die Freude am Fußball, die das gesamte Turnier bestimmte.  

Eröffnet wurde die Sportveranstaltung am frühen Nachmittag. In den „Ring“ stiegen außer dem Vorjahressieger „Superkicker“ „Känexx“, „Ahornkicker“, „Croque Shop“, „Stiftung Wadentest“, „SSV International“, „SuperSoccer”, „Schlüpferstürmer“ und „Hölkis Allstars“. Sie spielten zunächst in zwei Gruppen, dann folgten Halbfinale und Spiel um die Plätze. Somit kam jedes Team auf mindestens fünf Spiele á zwölf Minuten. Es verstand sich von selbst, dass jeder Spieler mit vollem Einsatz kämpfte, wobei mancher über sich hinauswuchs und Leistungen erbrachte, die er sich zuvor selbst nicht zugetraut hatte. Misslungene Aktionen, Fehlpässe, Pech und Patzer, die nun einmal dazugehören, forderten ein „Nun-Erst-Recht“ heraus, das nicht selten zum Erfolg führte.

Fairnesspreis für die „Ahornkicker“

Alles in allem war dies ein Turnier, das sich durch viele packende Spielszenen, leidenschaftliches Engagement aller beteiligten Teams beziehungsweise Spieler und vorbildliche Fairness auszeichnete. Als Sieger gingen die „Superkicker“ vom Platz. Das Team schlug im Endspiel „Känexx“ mit 1:0 Toren. Die „Ahornkicker“ erhielten den großen Fairnesspreis. Der Reinerlös des Turniers fließt in den Kunstrasenfonds des SSV Rantzau.

Der Mannschaftskapitän der „Superkicker“, Oguzahn Barhan, ist begeistert von dem SSV-Fußballturnier – und zwar nicht nur, weil sein Team wieder gewonnen hat. „Es ist gut organisiert und eingeteilt“, erklärte er gegenüber unserer Zeitung. „Mir gefällt auch die Atmosphäre hier.“ Die Hobbymannschaft aus Norderstedt bestreitet jährlich etwa vier oder fünf Turniere, bei denen, wie in Barmstedt, bei allem Siegeswillen der Spaß an erster Stelle kommt. Das erste Mal mit von der Partie war das Team „Ahornkicker“ vom Therapiezentrum Ahornhof. Sie sind dort dem Bereich „Arbeitstherapie“ angegliedert und haben bisher nur innerhalb der Einrichtung gekickt. „Für unsere Fußballer ist es ein tolles Erlebnis, sich einmal außerhalb der Einrichtung messen zu können“, stellte Teamchef Benjamin Schmidt fest. „Es ist sicherlich auch ein Ansporn, in Zukunft noch engagierter zu trainieren.“

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