Wieder Raubüberfall in Elmshorner City

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18. Januar 2013, 01:14 Uhr

Elmshorn | Elmshorn ist in Angst. Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche hat ein unbekannter Täter einen bewaffneten Überfall begangen. Nachdem am Dienstag die HEM-Tankstelle in der Berliner Straße ausgeraubt wurde, war am Mittwochabend eine Eisdiele in der Marktstraße Ziel eines weiteren Raubes. Laut Täterbeschreibung könnte es sich bei beiden Taten um den gleichen Räuber handeln.

Der bislang unbekannte Täter war am Mittwoch gegen 18.40 Uhr in die Eisdiele in der Marktstraße gekommen. Sein Gesicht hielt er durch seine Kleidung teilweise verdeckt. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte er von dem Angestellten die Herausgabe des Bargeldes. Der bedrohte Mitarbeiter händigte dem Räuber eine schwarze Geldbörse aus, in der sich rund 150 Euro befanden. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung Königstraße und entkam trotz eingeleiteter Sofortfahndung durch die Polizei. Lediglich ein polizeibekannter Mann wurde vorübergehend festgehalten. Ein Tatzusammenhang konnte letztlich nicht festgestellt werden. Zum Tatzeitpunkt befanden sich zwei Kunden in der Eisdiele. Sie wurden jedoch nicht bedroht.

Erst am Dienstagabend hatte ein bislang noch unbekannter Täter um 20.10 Uhr die HEM-Tankstelle an der Berliner Straße überfallen und ausgeraubt. Auch hier bedrohte der Täter einen Angestellten mit einer Schusswaffe. Die Beute: "Eine geringe Menge Geld", erklärte Polizeisprecherin Sandra Mohr. Die Parallelen der zwei Raubtaten sind offenkundig. In beiden Fällen ähneln die Täterbeschreibungen und lassen vermuten, dass es sich bei beiden Überfällen um den gleichen Täter handelt. "Die Ermittler prüfen einen Zusammenhang", sagt Mohr.

Der Täter soll jeweils 20 bis 30 Jahre alt, klein und schlank sein. Er war zur Tatzeit mit einer olivgrünen Winterjacke mit Kapuze oder Parka, einem schwarzen Baseballcap und einer blauen Jeans bekleidet. Er sprach akzentfreies Deutsch.

Die Polizei sucht Zeugen. Die Elmshorner Beamten nehmen mögliche Informationen zu dem Kriminellen unter der Rufnummer (0 41 21) 80 30 oder persönlich in der Moltkestraße 26 entgegen.

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