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Barmstedter Zeitung

24. Oktober 2017 | 10:16 Uhr

Westerhorn investiert in LED-Technik

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Für 75 000 Euro: Gemeinde will 129 Straßenleuchten umrüsten lassen / Verbrauchs- und Unterhaltungskosten sollen reduziert werden

Die Straßenbeleuchtung in Westerhorn ist veraltet und somit teuer im Unterhalt. Da die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) derzeit ein zinsgünstiges Förderprogramm anbietet, das die energetische Sanierung von Straßenbeleuchtungen mit einem Zinssatz von 0,1 Prozent fördert, wollen Westerhorns Lokalpolitiker nun auf LED-Beleuchtung umrüsten lassen.

Die Gemeinde Westerhorn verfügt über insgesamt 129 Straßenleuchten. Geplant ist ein kompletter Wechsel, um die Verbrauchs- und Unterhaltungskosten zu reduzieren. Die meisten Masten sollen hingegen erhalten bleiben. Die Kosten werden auf rund 75  000 Euro geschätzt.

Außerdem beschlossen die Politiker die seit den 1970er-Jahren bestehende Planungsgemeinschaft der Gemeinden Bokel, Osterhorn, Westerhorn und Brande-Hörnerkirchen und damit auch den gemeinsamen Flächennutzungsplan des Amtes Hörnerkirchen aufzulösen. „Nach Auffassung der Gemeinden liegen die planerischen Voraussetzungen für einen gemeinsamen Flächennutzungsplan nicht mehr vor“, erklärte Westerhorns Bürgermeister Bernd Reimers während der jüngsten Gemeindevertretersitzung. Die Dörfer wollen zukünftig die Möglichkeit haben, „selbstständig über ihre Gemeindeentwicklung zu entscheiden, um damit das aufwändige und zeitintensive Abstimmungsverfahren zu vereinfachen.“

Im Zuge des Breitbandausbaus wurden die Gemeinden gefragt, ob neben den durch den Ausbau vorgesehenen Arbeiten an den Geh- und Radwegen weitere Ausbesserungsarbeiten gewünscht sind. Für Westerhorn hatte sich der Bauausschuss im Vorfeld für Sanierungsarbeiten im Eichengrund, in der Nachtigallentwiete, in der Florastraße, Im Hufeisen und entlang der Bahnhofstraße ausgesprochen. Die Gemeindevertreter stimmten dieser Liste zu. Die benötigten finanziellen Mittel sollen im ersten Nachtrag bereitgestellt werden.

Anders als zuvor Hörnerkirchen hat sich Westerhorn dem Antrag der Bürgerinitiative „Frackingfreies Auenland“ mehrheitlich angeschlossen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat die Aktion „Frackingfreie Gemeinde“ gestartet, und die Bürgerinitiative hatte die Gemeinden jüngst per Rundmail an alle Bürgermeister im Amtsbereich Hörnerkirchen darum gebeten, sich an der Aktion zu beteiligen.

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