Wenn der Pastor Pasta kocht

Auch die Mädchen und Jungen aus der Kita Rasselbande hatten sich auf den Weg ins Gemeindehaus gemacht und genossen das leckere Essen.
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Auch die Mädchen und Jungen aus der Kita Rasselbande hatten sich auf den Weg ins Gemeindehaus gemacht und genossen das leckere Essen.

Besonderes Mittagessen im Gemeindehaus: Dieter Timm stand gestern mit am Herd / Gäste spenden für Kirchen-Renovierung

shz.de von
06. September 2018, 16:00 Uhr

Anlässlich des 300-jährigen Bestehens der Barmstedter Heiligen-Geist-Kirche fanden bereits viele Aktionen und Aktivitäten statt, die durchweg ein lebhaftes Echo auslösten. Das gilt auch für die jüngste Veranstaltung in diesem Rahmen: ein besonderes Essen, zu dem die „Schöpfkelle“ gestern ins Gemeindehaus eingeladen hatte. Hauptperson war dabei Pastor Dieter Timm, ein leidenschaftlicher Hobbykoch. Unterstützt von Mitgliedern des Schöpfkelle-Teams, bereitete er mehrere Stunden lang das dreigängige Essen vor.

Pünktlich um 11.45 Uhr konnte schließlich serviert werden. Vorweg gab es provenzalischen Tomatensalat, das Hauptgericht bestand aus Nudeln mit Räucherlachssoße und Scampis, und als Nachtisch wurde Rhabarber-Mango-Creme mit Eierlikörsahne serviert. „Der Rhabarber ist eine Spende von Annelene Tietjen, den wir eingefroren hatten“, berichtete Schöpfkellen-Leiterin Maj-Britt Bockisch. Das besondere Essen stieß auf große Resonanz: Mehrere dutzend Gäste erschienen im Gemeindehaus, um zu essen und sich auszutauschen – darunter Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos), Mitglieder des Kirchenvorstands, Pastor Klaus-Dieter Piepenburg sowie die Jungen und Mädchen der Kita „Rasselbande“, die sonst auch häufiger an dem geselligen Mittagstisch teilnehmen.

„Wir wollen mit diesem Angebot einen Beitrag zum Erhalt beziehungsweise zur Renovierung des Kirchengebäudes leisten“, sagte Bockisch. „Die Spenden, die wir erhalten, werden deshalb diesmal nicht für den Einkauf von Zutaten verwendet, sondern fließen diesem Zweck zu.“

Döpke bezeichnete die Idee, ein besonderes Essen anzubieten, als „wunderbar“. „Es geht aber weiter mit der Kirche, ein Ende findet es nie“, fügte sie hinzu. Piepenburg freute sich über den ausgezeichneten Besuch.

Wie ein Blick auf die Gäste verriet, schmeckte es allen ausgezeichnet. Es gab viel Lob für die Köche, und der Elefant – das Sparschwein –, in den die Spenden flossen, füllte sich nach und nach. Insgesamt hatte es am Ende eine Summe von 272 Euro in seinem Bauch gesammelt.

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