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Barmstedter Zeitung

20. September 2017 | 06:06 Uhr

Sparrieshoop : Wehren: Austausch mit Russland

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Delegation besuchte den Rayon Selenogradsk, um Kontakte herzustellen. Jugendwehren planen gegenseitige Besuche.

shz.de von
erstellt am 11.Jun.2015 | 16:30 Uhr

Sparrieshoop | Ein Tag der Feuerwehr, der Besuch eines Kinderheimes und der ältesten Feuerwache im russischen Kaliningrad, das sind nur einige der Programmpunkte, die der Ehrenkreiswehrführer Bernd Affeldt, der Sparrieshooper Wehrführer Gerd Schlüter, Sparrieshoops Jugendwartin Maike Bahlke, der stellvertretende Jugendwart Jens Hänler, der stellvertretende Wehrführer der Feuerwehr Bokholt-Hanredder und stellvertretende Jugendwart der Jugendfeuerwehr Rantzau-West Klaus Balzer sowie Gerhard Kascha als Vertreter des Vereins Selenogradsk in Selenogradsk absolvierten.

„Wir haben den Rayon Selenogradsk besucht, um mit der Administration, der Feuerwehr und anderen Organisationen die Partnerschaften der beiden Regionen zu vertiefen, Freundschaften aufzufrischen und bestehende Freundschaften zu pflegen. Hauptgrund der Reise war allerdings die Planung eines Jugendaustausches der Jugendfeuerwehren Klein Offenseth-Sparrieshoop und Rantzau West mit russischen Jugendlichen des Rayons“, berichtet Schlüter.

Die erste Station der Feuerwehr-Delegation des Kreises Pinneberg galt der Berufsfeuerwehr Selenogradsk. „Wir wurden vom Leiter der Feuerwehr Eugenii Tomaschev und seinen Kameraden herzlich begrüßt“, so der Sparrieshooper Wehrführer und erzählt, dass zu diesem Termin auch die von den Jugendfeuerwehren Borstel-Hohenraden, Rantzau West, Klein Offenseth-Sparrieshoop und Seester gespendeten Feuerwehrhelme, Handschuhe und T-Shirts für die Jugendlichen überreicht wurden. „Diese Ausrüstungsgegenstände sollen als Grundstock für die Jugendarbeit der Feuerwehr Selenogradsk dienen“, so Schlüter. Das Programm ging mit einem Grillabend weiter, der bereits einige Male im Kreis Pinneberg zu Gast war.

Der wichtigste Termin der Feuerwehr-Delegation stand in Selenogradsk an. Ein Gespräch mit der Administration, der Verwaltung des Rayons, um die Möglichkeiten und die Organisation für einen Jugendaustausch zu besprechen. „Die Administration entscheidet mit den Vertretern der einzelnen Organisationen wie Kinderheim, Schule, Feuerwehr, wie ein Jugendaustausch ablaufen könnte. Bei diesen Gesprächen betonten alle Beteiligten, wie wichtig partnerschaftliche Beziehungen der Kreise und deren Ausbau sind“, erläutert der Sparrieshooper Wehrführer. Im Anschluss konnte die Delegation des Kreises ein Kinderheim besichtigen. Hier sollen während des geplanten Jugendaustauschs Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus Sparrieshoop und Rantzau-West untergebracht und verpflegt werden.

„Ferner fanden Gespräche mit Schulen des Rayons, der Leiterin einer Jugendfeuerwehr in Petrowo und den Kameraden der Feuerwehr statt. Diese waren wichtig, um das Projekt Austausch Jugendfeuerwehren Kreis Pinneberg und Feuerwehr interessierten Jugendlichen aus Selenogradsk zu starten“, so Schlüter. Er erzählt: „In den beiden Schulen haben wir Vorführungen genießen dürfen. Besonders die Aufführung des Märchens Däumelinchen in deutscher Sprache hat uns sehr fasziniert.“

Der Leiter der Feuerwehr Selenogradsk, Eugenii Tomaschev, hatte für seine Gäste noch etwas Besonderes vorbereitet: Den Besuch der ältesten Feuerwache von Kaliningrad. Den Abschluss der Reise bildete der „Tag der Feuerwehr“, der in Russland seit 375 Jahren gefeiert wird. „Die Feuerwehr Selenogradsk hatte Schulklassen zu Vorführungen der technischen Hilfe und Löschen eines Feuers eingeladen. Auch Ehrungen von Kameraden der Feuerwehr Selenogradsk standen auf dem Programm“, berichtet der Sparrieshooper Wehrführer. Alle Teilnehmer der Feuerwehr-Delegation waren von ihrem Besuch begeistert und freuen sich auf das nächste Wiedersehen.

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