zur Navigation springen

L110 bei Ellerhoop gesperrt : Wege nach Barmstedt werden länger

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Schilder stehen, die Baumaschinen sind bereit: Ab dem heutigen Montag, 11. September, soll das nächste Teilstück der Landesstraße 110 (L110) saniert werden. Betroffen ist zunächst die Ahrenloher Straße in Tornesch zwischen der A23-Anschlussstelle Tornesch und der Kreuzung von L110 und Kreisstraße 21 in Oha. Das Teilstück werde während der Bauarbeiten bis zum 24. September voll gesperrt, teilte der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr mit. Anschließend wird voraussichtlich bis zum 11. Oktober die Kreuzung in Oha saniert. Autofahrer aus Barmstedt müssen Umwege in Kauf nehmen, um auf die A23 in Richtung Hamburg zu gelangen.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2017 | 16:00 Uhr

Ellerhoop | Zwischen Barmstedt und Bevern sowie Bevern und Ellerhoop ist die Landesstraße 110 (L110) in den vergangenen Jahren bereits ausgebaut worden. Nun rückt die Hauptverkehrsader zwischen Tornesch und Barmstedt wieder in den Blickpunkt: Ab kommenden Montag, 11. September, will der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) Itzehoe das nächste Teilstück der L 110 zwischen der A 23-Anschlussstelle Tornesch und Oha (wir berichteten) erneuern. Der zu sanierende Abschnitt ist nur etwa 750 Meter lang, trotzdem sind die Auswirkungen für Autofahrer aus der Region Barmstedt mit Ziel Hamburg oder dem südlichen Kreisgebiet hoch: Sie müssen sich für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Mittwoch, 11. Oktober, auf Umwege und längere Fahrtzeiten einstellen.

Während der Bauzeit sollen die maroden Asphaltschichten in einer Stärke von 10 Zentimeter vollständig abgefräst und in zwei Schichten wieder neu eingebaut werden. In Teilbereichen werde die Fahrbahn noch umfangreicher saniert, so der LBV. Der parallel verlaufene Radweg bleibe für Fußgänger und Radfahrer passierbar.

Arbeiten in zwei Abschnitten

Der LBV hat die Bauarbeiten zwischen der A  23-Abfahrt Tornesch und Oha in zwei Abschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt, der ab Montag angegangen wird und am Sonntag, 24. September, enden soll, beginnt an der Brücke der L  110 über die A  23 an der Anschlussstelle Tornesch und endet vor der Kreuzung Oha (L  110/K  21). Die L110 wird währenddessen voll gesperrt. Es ist also nicht möglich, auf direktem Weg aus Richtung Barmstedt die A  23 zu erreichen. Hinzu kommt, dass in der ersten Bauphase die Ostseite der Anschlussstelle Tornesch gesperrt wird. Es ist somit auch nicht möglich, in Richtung Heide auf die Autobahn auf- und aus Richtung Hamburg von der A  23 abzufahren. Die Westseite ist von der Sperrung laut LBV nicht betroffen.

Autofahrer müssen in Pinneberg abfahren

Der Verkehr wird in diesem Zeitraum über die Anschlussstelle Pinneberg-Nord umgeleitet (siehe Karte). Autofahrer mit Ziel Ellerhoop, Bevern, Barmstedt und Hemdingen müssen laut LBV bereits in der Kreisstadt von der A  23 abfahren und über die K  21 und Kummerfeld weiter nach Norden fahren. Wer aus Barmstedt in Richtung Hamburg fährt, muss ebenfalls die Route über Kummerfeld nutzen. Der Autohof in Tornesch, der Business-Park Tornesch und das Abfallwirtschaftszentrum sind über die Kreisstraße 21 (Oha) zu erreichen. Weiträumiger fällt die Umleitung für Autofahrer aus, die auf der L  110 zwischen Barmstedt und Tornesch und umgekehrt unterwegs sind. Die ausgewiesene Ausweichstrecke führt sie über die Kreisstraße 21 (Oha) durch Kummerfeld und weiter auf der Landesstraße 76 (Elmshorner Straße) durch Pinneberg. Über die Landesstraße 107 geht es schließlich über Prisdorf nach Tornesch. Von Tornesch nach Barmstedt verläuft die Strecke in umgekehrter Richtung.

Ab Montag, 25. September, ändern sich für Autofahrer dann erneut die Wege, wenn der zweite Bauabschnitt beginnt und der erste samt der Ostseite der Anschlussstelle Tornesch wieder für den Verkehr freigegeben wird. Der zweite Abschnitt umfasst die Kreuzung L  110/K  21 in Oha, die für den Verkehr aus allen Richtungen voll gesperrt werden muss, so der LBV.

Für Barmstedter Autofahrer bedeutet das: Wer auf der A  23 aus Richtung Hamburg kommt, muss laut LBV weiterhin die Anschlussstelle Pinneberg-Nord benutzen und der Umleitung folgen, die über die L  76 und Borstel-Hohenraden nach Quickborn führt. Von dort aus geht es über die B  4 nach Bilsen und weiter über die Landesstraße 195 Richtung Ellerhoop und Barmstedt.

Auch wer von Barmstedt in Richtung Tornesch unterwegs ist, muss eine neue Umleitungsroute fahren. Sie verläuft von Bevern aus über die Kreisstraßen 10 und 23 nach Elmshorn und dann weiter über die B  431 bis Groß Nordende und die L  107 zurück nach Tornesch. In der anderen Richtung ist es genau umgekehrt.

L110 soll weiter saniert werden

Die Verkehrsführung sei mit der Verkehrsaufsichtsbehörde, der Polizei, den umliegenden Städten und Gemeinden, den Amtsverwaltungen und den Busbetrieben abgestimmt, so der LBV. Die Kosten der Bauarbeiten betragen etwa 480  000 Euro und werden vom Land getragen. Ursprünglich sei sogar geplant gewesen, die L  110 auch innerhalb Ellerhoops und bis zum Abzweig der Landesstraße 195 in Richtung Hemdingen zu erneuern, hatte Kai-Uwe Schacht, Leiter des LBV Itzehoe, im Frühjahr dieses Jahres mitgeteilt. Unter anderem wegen der Brückenarbeiten an der Wittenberger Straße in Elmshorn soll dieses Teilstück aber bis nächstes Jahr in Ruhe gelassen werden.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen