zur Navigation springen

Austraße : Waschmaschine brennt: Großeinsatz in der „Grünen Wolke“

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Etwa 30 Einsatzkräfte haben Schlimmeres verhindert: 13 Menschen blieben bei einem Feuer unverletzt.

shz.de von
erstellt am 06.Feb.2014 | 15:58 Uhr

Barmstedt | Vollalarm in der „Grünen Wolke“: Gegen 9.45 Uhr rasten gestern fünf Feuerwehrfahrzeuge aus Barmstedt und Heede, ein Rettungs- und ein Polizeiwagen zu der heilpädagogischen Wohngemeinschaft an der Austraße. Mitarbeiter hatten die Feuerwehr alarmiert, weil in der Waschküche eine Waschmaschine in Brand geraten war. Als die Feuerwehr eintraf, brannte der Motor noch. „Wir haben sie rausgetragen, um nicht drinnen löschen zu müssen“, berichtete Brandbekämpfer Peter Helms. Draußen sei das Feuer von allein ausgegangen, „es hatte ja keine Nahrung mehr“.

Im Gebäude hatten sich zur Zeit des Brandes acht Bewohner und fünf Mitarbeiter aufgehalten. Sie mussten das Haus nicht verlassen und blieben unverletzt. Auch am Gebäude sei kein Schaden entstanden, wie ein Polizeibeamter mitteilte.

Die verkohlte Waschmaschine „könnte ein Elektriker vielleicht sogar wieder flott kriegen“, sagte Helms – der den Mitarbeitern der „Grünen Wolke“ ein großes Lob zollte. „Sie haben rechtzeitig Bescheid gesagt und dadurch größeren Schaden verhindert.“

Der Vollalarm – der wegen des Sirenengeheuls in ganz Barmstedt zu hören war – war ausgelöst worden, weil es sich bei der „Grünen Wolke“ um ein „sensibles Objekt“ handelt, wie Wehrführer Uwe Schinkel erklärte. In solchen Fällen werde tagsüber eine der Umlandwehren mit alarmiert, damit genügend Einsatzkräfte vor Ort sind. An der Austraße waren es etwa 30. Der Großeinsatz führte kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen, weil die Einsatzfahrzeuge die Fahrbahn blockierten. Umgeleitet wurde der Verkehr aber nicht: Dafür war der Einsatz zu kurz. „Das Ganze hat zehn Minuten gedauert“, sagte Helms. Als Ursache des Brandes geht die Feuerwehr von einem technischen Defekt aus.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen