Beteiligung : „Was bringt Barmstedt nach vorn?“ – Stadt sammelt Ideen für das Stadtmarketing

<p>Wie kann Barmstedt attraktiver für Bürger, Wirtschaft und Handel werden? Vertreter von HGB, Politik, BMTV und Verwaltung wünschen sich viele Anregungen auch von außen.</p>

Wie kann Barmstedt attraktiver für Bürger, Wirtschaft und Handel werden? Vertreter von HGB, Politik, BMTV und Verwaltung wünschen sich viele Anregungen auch von außen.

Handel, Vereine, Verwaltung und Politik bringen sich ein – aber auch die Barmstedter Bürger sind gefragt.

shz.de von
16. Mai 2018, 12:16 Uhr

Barmstedt | Die Arbeiten für ein Stadtmarketing in Barmstedt gehen voran. Vor kurzem hatte der Handels- und Gewerbeverein (HGB) Vertreter des BMTV und der Politik eingeladen, um Ideen für ein Barmstedt-Konzept zu sammeln. Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos) erklärte: „Das Stadtmarketing hat viele Ideen, wir sind im Aufbruch.“ Es komme aber auf die Ressourcen an. „Es müssen alle zusammenwirken, um den Weg in die Zukunft zu finden.“ Der BMTV-Vorsitzende Hartmut Kinastowski forderte: „Wir benötigen auch eine starke Bürgerbeteiligung und die Hilfe der Verwaltung.“

Bürgervorsteher Christian Kahns (FWB) bemerkte: „Für die vielen Aktivitäten, die wir in der Stadt haben, fehlt ein Koordinator, der auch den Blick von außen hat.“ Ortwin Schmidt (CDU) schlug vor, ein gemeinsames Management von BMTV und HGB zu schaffen. Sein Parteikollege Hauke Johannsen ergänzte, dass hinsichtlich der Kosten sinnvolle Schwerpunkte gesetzt werden sollten, um ein „Gießkannenprinzip“ zu vermeiden. „Wir müssen uns fragen: Was bringt uns nach vorn, damit wir uns dem Wettbewerb mit anderen Städten stellen können?“ Stefan Bolln (SPD) betonte: „Wir benötigen ein aktives Leerstands-Management für die Innenstadt.“ Peter Gottschalk (FWB) sprach die mangelnden Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen an.

Wer sich einbringen möchte, kann dazu diese Internetseite nutzen. Über diese Plattform sei ein ständiger Dialog möglich, so die Stadt

Joachim Baasch (BMTV) erklärte, der moderne Sport müsse heute breit aufgestellt sein. Es werde auch in Barmstedt Ganztagsschulen geben, in denen der Sport Raum hätte. Ein weiterer Trend sei Fitness im Alter. Mit Qualitätsangeboten sollte auf die Schulen zugegangen werden, und auch die Seniorenheime sollten berücksichtigt werden, sagte Kinastowski. Doch nur mit Ehrenamtlern seien die künftigen Aufgaben nicht zu bewältigen. „Schulen und Arbeitsbedingungen verändern sich. Die Vorbereitungen darauf müssen von den Vereinen kommen, damit die Politik entscheiden kann“, sagte Bolln. Andreas Lenz (HGB) berichtete, dass bereits vor einigen Jahren Arbeitsgruppen gebildet worden seien, die jedoch im Sande verlaufen seien. „Künftig muss jemand den Hut aufhaben und koordinieren“, meinte er. Die Gespräche zwischen den Gruppen sollen fortgesetzt werden. Zudem bat Stadtwerkeleiter Fred Freyermuth darum, einbezogen zu werden.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen