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Gänse auf dem Rantzauer See : Wann ist noch mal das Martinsfest?

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Dem Federvieh ist die Blaualgenpest zu verdanken: Sollen die Vögel deshalb einfach zum Abschuss freigegeben werden - oder hilft eine teure Idee aus Kanada?

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2013 | 16:49 Uhr

Im Rantzauer See haben sich in dieser Saison dermaßen viele gefiederte Besucher getummelt, dass sich die Blaualgen rasant vermehrten und das Freibad daher schon seit Wochen geschlossen ist. Hinter vorgehaltener Hand („Schreiben Sie das bloß nicht mit meinem Namen, das kommt bestimmt nicht gut an“) fordern deshalb viele Bürger, die aus Kanada stammenden Vögel zu bejagen („Martinsfest mit Gänsebraten aus der Region: Das wär’s doch!“).

Doch es ginge auch anders. Wie der Wochenendausgabe unserer Zeitung zu entnehmen war, gab es in Kanadas Hauptstadt Ottawa ein ähnliches Problem: Dort hatten sich täglich mehr als 100 Gänse an einem beliebten Badestrand breit gemacht. Rettung brachte schließlich ein ferngesteuerter Minihubschrauber, der morgens über den Strand flog und so die Gänse für den Rest des Tages vertrieb. Die läppischen 22 700 Euro, die der viermonatige Einsatz kostete, dürfte Barmstedt dieser Versuch ja wohl wert sein. Und ansonsten bleibt ja immer noch das Martinsfest. Wann ist das noch gleich. . . ?

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