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Barmstedter Zeitung

16. Dezember 2017 | 20:12 Uhr

Wachwechsel bei der Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Amtsübergabe Dieter Dräger verabschiedet / Joachim Hensel übernimmt in Hörnerkirchen verantwortungsvolle Aufgabe

Nun ist es offiziell. Nachdem die Feuerwehr Hörnerkirchen/Osterhorn bereits im Januar Joachim Hensel einstimmig zu ihrem neuen Chef gewählt hatte, und zwischenzeitlich auch die beiden Gemeindevertretungen ebenso unisono ihre Zustimmung gaben, wurde Hensel nun im großen Saal der Gaststätte „Zur Tankstelle“ in sein Ehrenamt eingeführt. Die beiden Bürgermeister Ralf Henning (Osterhorn) und Siegfried Winter (Hörnerkirchen) nahmen dem „Neuen“ die Eidesformel ab und verabschiedeten den bisherigen Wehrführer Dieter Dräger mit lobenden Worten.

Der stellvertretende Wehrführer Jens Grafe eröffnete den Abend und sprach von „einem traurigen und einem schönen Anlass“. Traurig sei es, dass mit Dräger der langjährige erste Mann auf eigenen Wunsch seinen Posten verlasse. Schön sei es, dass die Wehr mit Hensel einen Nachfolger gefunden habe. Die vielen Gäste im Saal seien als Hochachtung für die Arbeit der Feuerwehr zu verstehen, ergänzte Bürgermeister Winter. In den zurückliegenden 15 Jahren sei es Dräger gelungen, nicht nur Technik und Ausbildungsstand der Brandbekämpfer voranzubringen. Die Einsätze habe er stets „mit Augenmaß aber zielstrebig durchgeführt“.

Auch die ausgesprochen beliebte Jugendwehr sei in Drägers Amtszeit ins Leben gerufen worden. „Unsere Zusammenarbeit war immer hervorragend“, unterstrich Winter, der anschließend die Entlassungsurkunde aus dem Ehrenbeamtenverhältnis überreichte. Auch Osterhorns Bürgermeister Henning betonte, dass es aufgrund Drägers „angenehmer Art“ stets eine „schöne Zusammenarbeit“ gewesen sei. Offiziell fand der Wechsel an der Wehrspitze vom 31. März auf den 1. April statt. Seither steht Joachim Hensel als Wehrführer in der Verantwortung.

Die Feuerwehr sei eine „Säule in den Gemeinden“, so Winter. Sie stehe auch für ein gelebtes Ehrenamt in Zeiten des Egoismus‘. Die Wehr brauche „einen Häuptling, der mit seinen Kameraden ein gemeinsames Ziel“ verfolge. Menschen helfen und retten, wenn sie in Not sind laute der Auftrag, den nun Hensel übernommen habe. Es sei „ein Glücksfall, dass du bereit bist, dieses Amt zu übernehmen“. Henning sprach von „einer großen Freude, dass wir dich hier heute vereidigen dürfen“.

Hensel dankte seinem Amtsvorgänger, der „immer eine gute Hand gehabt“ habe. Seine Aufgabe sei es nun, die Wehr so aufgestellt zu halten, „wie sie derzeit ist“. Im Zusammenspiel mit Politik und Verwaltung versprach er Augenmaß. Auch die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren solle beibehalten werden. Hensel führt in Hörnerkirchen im Hauptberuf einen Zimmereibetrieb. Seit 1991 gehört er der Gemeinschaftswehr Höki/Osterhorn an. Privat ist Hensel verheiratet und Vater zweier Töchter.



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