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Goldene Ehrennadel : Vorsitzender von „Haus und Grund“ Barmstedt geehrt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Vorsitzender von „Haus und Grund“ Barmstedt für langjähriges Engagement geehrt. 19 Teilnehmer an der Aktion „Offene Gärten“.

Barmstedt | Das nennt man Tradition: Seine 91. Jahreshauptversammlung hielt der Grundeigentümerverband Haus und Grund Barmstedt im „Heeder Damm“ ab. Fast ein Drittel davon lief unter der Ägide des langjährigen Vorsitzenden Hans-Jürgen Schack ab. Und das erfolgreich, ist doch jeder zehnte Barmstedter Verbandsmitglied. So viel Engagement muss gewürdigt werden: Landesverbandsvorsitzender Alexander Blazek zeichnete Schack mit der goldenen Ehrennadel aus. Die silberne Ausführung erhielten der sichtlich überraschte Klaus Winter für 20 Jahre Kassenwartsverpflichtung und Heike Schack für ihre „unermüdliche Beratungstätigkeit“ für die Verbandsmitglieder.

Schack machte gleich mit einer Herzensangelegenheit der Grundeigentümer den Anfang: Den offenen Gärten, mit dem sich die Hauseigentümer an den Veranstaltungen zur 875-Jahr-Feier Barmstedts beteiligen werden (diese Zeitung berichtete). „Unser Versprechen, uns beim Stadtjubiläum einzubringen, haben wir erfüllt“, sagte er, „19 Gartenbesitzer sind dabei“. Besondere Freude mache ihm, dass auch der Ahornhof als sozialtherapeutische Einrichtung seinen Garten am 28. Juni für Besucher öffnen wird.

Seine zweite Herzensangelegenheit betraf mit den Hilfesuchenden aus der nahöstlichen Krisenregion eines der derzeit drängendsten humanitären Probleme. „Vor dem Elend der Kriegsflüchtlingsfamilien kann niemand die Augen verschließen“, betonte Schack. Man könne helfen, indem man ihnen Wohnraum zur Verfügung stelle. „Es ist das Bürgertum, das aus den Bürgerkriegsgebieten flieht. Das sind Menschen wie Sie“, so Blazek, der damit eine positive Integrationsprognose verbindet. Da für die Flüchtlinge die Kommune als Mieter auftrete, hätte man als Eigentümer zur guten Tat auch einen guten Vertragspartner. Bürgermeisterin Heike Döpke legte eine Bilanz ihres ersten Amtsjahres vor. Besonders in Sachen Infrastruktur hatte sie trotz der prekären Finanzlage der Stadt einiges vorzuweisen. Neben viel Lob dafür verband Schack im Namen der Hauseigentümer allerdings die Empfehlung, Erschließungsplanungen nicht mehr durch die Verwaltung, sondern durch externe Ingenieurbüros erstellen zu lassen. Zu viel sei dabei in der Vergangenheit schief gegangen, weil das außerhalb der Kernkompetenzen der Stadtverwaltung liege. Dies hätte zu Mehrkosten geführt, die über Erschließungsbeiträge von den Grundstückseigentümern getragen werden müssten.

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erstellt am 30.Mär.2015 | 16:05 Uhr

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