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Von kleinen Quadraten und stillen Wassern, die sehr tief sind

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Barmstedt | Bei den Werken von Klaus Manfred Langer bilden Mathematik und Kunst eine Symbiose: Die großformatigen Bilder bestehen aus zigtausenden kleiner Quadrate, aus denen sich die Motive quasi herausschälen. Eine akribische Kleinarbeit, die sehr viel Geduld erfordert. "Dieses Malen beruhigt mich", sagt Langner, der in Hamburg Kunst studierte. Im Rahmen der HGB-Aktion "Kunst im Schaufenster" zeigt der Barmstedter zurzeit eine Auswahl seiner Werke in der Rantzau-Apotheke (Küsterkamp).

Langners Motive speisen sich aus der Natur: der Falke, der eine Taube verfolgt, der im Dunkeln landende Uhu oder die Weihenbalz in der Luft. Langner begann in den 70ern mit Filzstiften zu malen und wechselte zu Acryl auf Holz. Im Rathaus hängt ein Bild von ihm, das die Ämter Rantzau, Hörnerkirchen sowie Barmstedt in seiner speziellen Technik zeigt.

Wie zauberhaft sich die Krückau am Wanderweg entlang schlängelt, hat die Journalistin Ute Springer (48) mit der Kamera festgehalten. "Ich habe stille Wasser gefunden, die sehr tief sind", sagt sie, die die Fotos unter dem Titel "Spiegelungen" bei "Jeans & Mode" (Reichen straße) ausstellt. Da findet sich spiegelverkehrt glasklar die Vegetation am Uferrand im Wasser wieder. Und wo sich kleine Wellen kräuseln, da verschiebt sich das deutliche Bild zu anmutigen Verformungen.

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erstellt am 09.Aug.2013 | 03:14 Uhr

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