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Barmstedter Zeitung

25. September 2017 | 01:11 Uhr

Hemdingen : Volles Haus zum Jubiläumskonzert

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens hat der Hemdinger Frauensingkreis ein Konzert gegeben. Der Chor sang Stücke über den Frühling und das Träumen.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 15:00 Uhr

Hemdingen | Der Vorsitzenden des Frauensingkreises Hemdingen, Erika Weise, stand die Freude ins Gesicht geschrieben. „Ich bin überwältigt“, rief sie den vielen Zuhörern im großen Saal des „Hemdinger Hofs“ zu. Sie habe nicht mit einem derartigen Zuspruch des Konzerts gerechnet, zu dem die Sängerinnen anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens eingeladen hatten. Es mussten sogar noch Stühle herangeschafft werden, damit alle einen Sitzplatz bekamen. Mit von der Partie am Sonntagnachmittag war zudem die befreundete Chorgemeinschaft Alster-Nord aus Norderstedt.

Die Chöre hatten Stücke für das Konzert ausgesucht, die vom Frühling einem „schönen Traum“ handelten. Dabei sangen die Singkreise unter der Leitung von Valina Barth gemeinsam und getrennt. Den Schlussakkord setzten die Männer und Frauen gemeinsam. Die Zuschauer waren begeistert und sparten nicht mit Beifall.

Die Geschichte des Frauensingkreises Hemdingen begann, wie Erika Weise erzählte, mit der inzwischen verstorbenen Auguste Liné: Sie habe den innigen Wunsch verspürt, noch einmal in einem Frauenchor zu singen. Sie wandte sich an den Dirigenten Rudolf Steckmest aus Barmstedt, der sich bereit erklärte, die Gemeinschaft der Sängerinnen mit zu leiten, wenn sie eine bestimmte Größe erreicht habe.

Als das geschafft war und auch teils schwierige Verhandlungen mit der Gemeinde Hemdingen, die sich um Sauberkeit und Ordnung im Sprüttenhuus sorgte, erfolgreich beendet waren, fand am 16. März 1989 ein erstes Treffen statt. Damit begann die Geschichte des Frauen-singkreises Hemdingen, der jetzt ein Vierteljahrhundert besteht.

Der erste Chorleiter, Rudolf Steckmest, prägte insgesamt 22 Jahre lang den Chor. Vor nunmehr drei Jahren übernahm Valina Barth die musikalische Leitung, mit der eine neue Ära begann. So setzte Barth unter anderem durch, dass die Proben nicht – wie früher – 14-tägig, sondern einmal wöchentlich stattfinden. Außerdem wurde das Repertoire, das bis dahin in erster Linie aus altdeutschem Liedgut bestand, erweitert und mit modernen Songs aufgefrischt.

Der Frauensingkreis ist rund ums Jahr aktiv. Er bestreitet eine Reihe von öffentlichen Auftritten und gestaltet auch Geburtstage und Goldene Hochzeiten musikalisch.

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