Langeln Open Air : Volle Punktzahl für das Rocker-Fest

<p>Ein Highlight des Festivals war der Auftritt der österreichischen Band Marrok.</p>
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Ein Highlight des Festivals war der Auftritt der österreichischen Band Marrok.

15 Live-Bands haben mehr als 1000 Fans bei der diesjährigen Auflage vom L.O.A. begeistert. Gegen Abend meldete der Veranstalter: „Ausverkauft!“

shz.de von
09. Juli 2018, 16:00 Uhr

Langeln | Eine wirklich gute Phase erleben gegenwärtig alle Rockfans, denn es ist Festivalzeit – so auch in der Region rund um Barmstedt. Nachdem erst vor knapp acht Tagen das diesjährige Hörnerfest mit mehr als 20 Live-Bands in Brande-Hörnerkirchen so richtig auf die Trommelfelle ging, wurde am Sonnabend eine weitere Dezibelattacke auf das sonst eher ruhige Umland der Schusterstadt gestartet – und zwar mit dem diesjährigen Langeln Open Air (L.O.A.). Der Startschuss dieses eintägigen und immer beliebter werdenden Festivals, das erneut über zwei Bühnen auf dem bewährten Veranstaltungsareal Zum Beekmoor am nordöstlichen Rand der Gemeinde Langeln unweit der Bundesstraße 4 fegte, fiel bereits am frühen Mittag um 13 Uhr. Insgesamt waren in der Folgezeit bis nach Mitternacht 15 Bands bei diesem sommerlichen Spektakel in Aktion und lockten erneut bei sommerlichen Wetterbedingungen mehr als 1000  Fans an. Gegen Abend meldete der Veranstalter: „Ausverkauft!“.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, denn das L.O.A.-Organisationsteam hatte ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das keine Wünsche offen ließ. Wieder dabei waren beispielsweise die beliebten Lokalmatadoren Nuda Veritas und Dead Shepherd, aber auch diverse Formationen aus Hamburg, Kiel, Ostfriesland, Dänemark und Österreich enterten die beiden L.O.A.-Bühnen. Unter ihnen Nordn, Lärm de Luxe, Godsnake, Tyson, Surfits, Marrok und Chevy Devils . Die stilistische Bandsbreite war äußerst breit gefächert – sie reichte vom Crossover, Ska Punk, Hardrock und Metalcore über Stoner Rock, Alternative Hard Rock und Metal bis hin zu Punk, Anarcho- Rock und Rockabilly. Das gesamte Power-Paket gab es wie gewohnt nonstop, denn sobald der Auftritt einer Band beendet war, startete auf der jeweils anderen Bühne schon der neue. Ein Marathon, der erneut gefallen konnte.

„Ich bin zum zweiten Mal beim L.O.A. und finde es fantastisch. Absolut klasse Bands auf zwei professionell ausgestatten Bühnen mit super-Lichteffekten und sattem Sound. Volle Punktzahl, klasse“, schwärmte beispielsweise Tobias Lindner (31), Taxifahrer aus Henstedt-Ulzburg. Karsten Denner (39) aus Norderstedt zeigte sich begeistert von der stilistischen Mischung des Festivals. „Das ist typisch für das L. O. A. und meiner Ansicht nach auch mit einer der entscheidenden Faktoren für die größer werdende Beliebtheit der Veranstaltung. Es wird eben nie langweilig“, so der 39-jährige Einzelhandelskaufmann.

Aber auch die Örtlichkeit und Atmosphäre werden von den Fans gelobt. „Wir sind jetzt seit vier Jahren jedes Mal in Langeln dabei und es ist wie ein Familientreffen. Das Kommen ist ein regelrechtes Muss, denn hier treffen wir teilweise Freunde wieder, die wir immer nur hier treffen“, erklärte Anja Ennert aus Hohenfelde. Die 45-jährige Krankenschwester war von dort gemeinsam mit zwei Freundinnen, Jaqueline (38) und Pia (40), gekommen, die diesen Termin im Vorfeld in ihren Kalendern nach eigener Aussage sogar „tiefrot“ angestrichen hatten.

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