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Ortsverband in Barmstedt : Viel positives Feedback für den Nabu

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Barmstedter Ortsverband mit Verlauf des ersten Halbjahres zufrieden. Weiteres Jahresprogramm dreht sich viel um Nachtfalter.

Barmstedt | Nachtfalternächte, eine Tour ins Moor und einen Vortrag über Bioland-Anbau: Der Nabu Barmstedt hat für das zweite Halbjahr ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Und auch das erste Halbjahr sei sehr gut verlaufen, berichtet Hans-Peter Lohmann, Vorsitzender des Barmstedter Ortsverbands. „Unsere traditionellen Naturführungen, wie die Vogelstimmentour und die Eulen-und Fledermaustour waren über alle Maßen gut besucht. Um diesen besonderen Ansturm gerade bei der Eulentour zu meistern, braucht es Teamgeist und gute Leute, die es dann umsetzen“, berichtet er.

Nächste Veranstaltung des Nabu wird am Sonnabend, 22. August, ab 14 Uhr eine Radtour ins Blaue sein. Am 17. September folgt ein Vortrag über Nachtfalter, der sich speziell an Kinder mit ihren Eltern richtet. Wer die Tiere in der Natur erleben möchte, nimmt am Leuchtabend zur Nachtfaltererkundung am 25. September teil. Im Klein Offensether-Moor können die Kinder dann der Lepidopterologin Birgitt Piepgras über die Schulter schauen.

Am Tag der Deutschen Einheit steht ein Ausflug ins Breitenburger Moor zu den rastenden Zugvögeln auf dem Programm, am 19. November berichtet Bioland-Erzeuger Torsten Fehre aus Hemdingen von seinen Erfahrungen im ökologischen Gemüseanbau. Das Programm mit allen Uhrzeiten gibt es im Internet.

„Wir bieten seit diesem Jahr auch in jedem zweiten Monat einen allgemeinen Nabu-Stammtisch im Pilz an. Der gute Zuspruch ist auch hier zu vermelden“, so Lohmann weiter. Weitere Stammtisch-Termine sind im zweiten Halbjahr der 4. September und der 6. November. Die Themen stehen noch nicht fest.

Auch die Naju-Gruppe war erfolgreich

Viel positives gebe es auch von der Naju-Gruppe zu berichten, so Lohmann weiter. Die Gruppe, die von Katja Erber und Ernst-Reimer Saß betreut wird, nehme zurzeit niemanden mehr an, da bei 15 zu betreuenden Kindern eine Grenze gezogen werden müsse. „Es ist ein Beleg dafür, dass unsere Jugendarbeit in guten Händen ist. Darauf bin ich mächtig stolz, weil es in Schleswig-Holstein für so eine kleine Nabu-Gruppe eine tolle Visitenkarte ist“, berichtet der Vorsitzende.

Die Sammelaktion der Amphibien im Bereich Vosslocher Wald/Pinneberger Landstraße sei mit fast 3000 Tieren, davon über 2700 Fröschen, ebenfalls eine tolle Sache für den Nabu gewesen, so Lohmann.

Das viele positive Feedback brauche man aber als ehrenamtlich tätiger Naturschützer auch, um bei all den vielen anderen Problemen im Naturschutz nicht den Mut zu verlieren, erläutert Lohmann. Der Bundesverband des Nabu kämpfe dort an vielen Fronten. Der Fokus des Nabu Barmstedt liege aber ganz klar auf der Region. „Aus diesen vielen globalen Aspekten halten wir uns heraus und konzentrieren uns auf unsere eigenen Aufgaben vor der Haustür“, sagt der Vorsitzende.

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erstellt am 13.Aug.2015 | 10:00 Uhr

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