zur Navigation springen

Barmstedt : Verstärkung für die Jugendarbeit

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der Kreisjugendring bildet 20 Ehrenamtliche zu Jugendgruppenleitern aus. Internationaler Austausch nach Frankreich entwickelt.

Barmstedt | Das gibt es beim Kreisjugendring (KJR) in der Barmstedter Jugendbildungsstätte nur zwei Mal im Jahr: Die Ausbildung von Gruppenleitern für die Kinder- und Jugendarbeit. „Es ist ein Highlight in der außerschulischen Jugendbildung des KJR. So intensiv und lange wird selten an Themen gearbeitet und sich persönlich ausgetauscht“, erklärt KJR-Geschäftsführer Ingo Waschkau.

Im Detail: 20 engagierte Ehrenamtliche im Alter von 15 bis 52 Jahren waren eine Woche in den vergangenen Herbstferien in der Jugendbildungsstätte aktiv und haben dort die Vielfalt der Themen in der Kinder- und Jugendarbeit kennengelernt beziehungsweise mit unterschiedlichsten Methoden selbst erarbeitet.

„Zu den Themenschwerpunkten zählte der Umgang mit kleinen und großen Gruppen, Entwicklungspsychologie, Rechtsfragen und Kommunikation sowie erlebnisorientierte Spiel- und Animationsangebote. Dabei war jeder selbst einmal Spielleiter und hat die Gruppe animiert“, erläutert Waschkau.

Die Teilnehmer, die aus dem gesamten Kreis Pinneberg und Umgebung kamen, haben viel Neues im Umgang mit Konflikten und über den Umgang mit neuen Medien erfahren. Alle Seminareinheiten wurden mit praktischen Aktionsspielen oder Rollenspielen eingeleitet, so dass nie Langeweile aufkommen konnte. Ein Informationsnachmittag stand ganz unter der Überschrift des Jugendschutzes, welchen Jörn Folster und Andrea Pinzek vom Kreis Pinneberg persönlich vortrugen. „Wir hatten kompetente und sehr teamfähige Teilnehmer im Kurs. Trotz der großen Altersspanne ist eine homogene, sehr offene und lebendige Gruppe entstanden“, betont Waschkau.

Im Leitungsteam, welches sich regelmäßig abwechselte, wirkten Ingrid Mandelkow (Referentin KJR), Simon Schütt (Mitarbeiter KJR) und Ingo Waschkau aktiv mit und brachten ihre Erfahrungen aus der pädagogischen Arbeit ein. Das Zertifikat zur Erlangung der JuLeiCa (Jugendgruppenleiter-Card) erhielten Ehrenamtliche der Vereine „Stark durch Zirkus“ und „Jugend als Chance“, der „Spieliothek Mobil“, der Pfadfinder, der Uetersener Chorknaben und Aktive der kommunalen Jugendpflege Wedel und Elmshorn.

Ehrenamtliche Verantwortung

Einige Teilnehmer absolvieren des freiwillige soziale Jahr und wurden für ihre Organisationen ausgebildet. Andere kamen von der Neuapostolischen Kirche (NAK) oder direkt vom KJR. „Alle Teilnehmer haben sich fest vorgenommen, in ihren Vereinen und Organisationen die Jugendarbeit zu beleben und ehrenamtlich Verantwortung übernehmen“, so Waschkau. Doch damit nicht genug: Bei der Projektarbeit, die ein Team zum Abschluss vortrug, wurde ein internationaler Austausch nach Frankreich (Toulouse) entwickelt, welcher im nächsten Jahr wirklich stattfinden soll.

„Die Jugendgruppenleiter haben mit der erfolgreichen Teilnahme an diesem Lehrgang die Berechtigung zur Beantragung der Jugendgruppenleitercard erhalten. Dieses bundesweit anerkannte Zertifikat gibt Arbeitnehmern das Recht bis zu zwölf Tage Dienstbefreiung bei ihrem Arbeitgebern zu erhalten“, erläutert Waschkau.

Als der Kursus zuende war, fiel allen Teilnehmern der Abschied auch ein wenig schwer.

„Allerdings gründeten die Teilnehmer eine WhatsApp-Gruppe, so dass alle virtuell miteinander verbunden bleiben werden“, betont der KJR-Chef. Vielleicht gibt es auch ein Wiedersehen beim verpflichtenden „Erste Hilfe“-Kursus am 15. und 16. November in der Jugendbildungsstätte, bei dem noch einige Plätze frei sind. Anmeldungen beim KJR.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 21.Okt.2014 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen