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Barmstedter Weihnachtsmarkt : Veränderungen mit Augenmaß

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Sicherheitsvorkehrungen werden erhöht – Flair soll bleiben. 165 Stände vom Rathaus bis zur Kirche.

shz.de von
erstellt am 15.Nov.2014 | 11:08 Uhr

Barmstedt | Die Planung des Weihnachstsmarkts hat der Verwaltung in diesem Jahr so viel Arbeit beschert wie noch nie. Er habe sich auf einem Übersichtsplan jeden der etwa 165 Stände genau angeguckt und überlegt, wo er am besten platziert werden kann, sagte Marcel Holz vom Tourismusbüro, der den Markt federführend organisiert. „Ich glaube, ich habe seit meiner Kindergartenzeit nicht mehr so viel gemalt“, stellte er schmunzelnd fest. Grund für den erhöhten Aufwand sind die Brandschutzauflagen, denen die Stadt nach dem Brand des THW-Zelts im vorigen Jahr jetzt oberste Priorität einräumt.

Der verbesserte Brandschutz solle aber nicht wieder – wie beim Stoppelmarkt – dazu führen, dass die Atmosphäre leide, sagte Holz. Daher hätten sich die Organisatoren – außer der Stadt sind es die Kirchengemeinde und der Handels- und Gewerbeverein – gemeinsam mit der Feuerwehr überlegt, wie der Brandschutz auf andere Weise gewährleistet werden könne, als die Stände nur auf einer Straßenseite aufzubauen. Wesentliches Ergebnis der Beratungen: Der Sicherheitsdienst wird auf sechs Mann aufgestockt, die auch nachts als Brandwache eingesetzt werden. „Das treibt die Kosten allerdings um 250 Prozent nach oben“, sagte Holz. Noch habe das für die Standbetreiber keine Auswirkungen. „Aber wir werden gucken, wie sich das für alle Märkte entwickelt.“ Gegebenenfalls müssten die Gebühren erhöht werden.

Ansonsten seien die Veränderungen „mit Augenmaß“ vorgenommen worden, betonte Holz. Da die Buden kleiner seien als die Fahrgeschäfte auf dem Stoppelmarkt, könnten sie im Brandfall leichter weggeräumt werden. „Deshalb müssen wir die beidseitige Bebauung nicht so stark einschränken.“ Ab und an werde es zwar eine größere Lücke geben, „aber das hat wiederum den Vorteil, dass dort zum Beispiel Familien mit Kindern mal eine Ruhepause einlegen können. Das kam beim Bauernmarkt super an“, berichtete Heike Brinckmann (HGB). An der Chemnitzstraße habe die diesmal einseitige Bebauung den Vorteil, dass einer der Gehwege durchgängig frei sei.

Der Markt teilt sich in drei Bereiche auf: einen Mittelaltermarkt vor dem Rathaus, 75 Kunsthandwerkerstände entlang der Chemnitzstraße, im Gemeinde- und im Humburg-Haus sowie 90 Buden mit weihnachtlichen Angeboten im Innenstadtbereich und am Kuhberg. Kleine Besucher können sich auf den Weihnachtsmann freuen, der an jedem der drei Tage ab 15 Uhr mit einem Sack voller Süßigkeiten durch die Stadt laufen wird. Auf dem Mittelaltermarkt wird täglich ab 16 Uhr zu jeder vollen Stunde eine Feuershow gezeigt. Im Gemeindehaus gibt es Kaffee und selbstgebackene Kuchen, und in der Heiligen-Geist-Kirche finden Besucher die „Oase der Stille“. Im Kirchenbüro wird am Sonnabend von 10 bis 18 Uhr ein Spendenflohmarkt veranstaltet.

Weitere Musiker gesucht

Für weihnachtliche Musik durch örtliche Gruppen ist ebenfalls gesorgt. So treten etwa am Sonnabend ab 15 Uhr die „Barmstedt Brass“ auf dem Marktplatz und zeitgleich der Frauensingkreis Hemdingen und Umgebung sowie der Männergesangverein Holsatia Hemdingen/ Bilsen in der Kirche auf. Weitere Beiträge von Solisten oder Musikgruppen sind willkommen. Interessierte können sich unter der Rufnummer 04123-68140 bei Holz melden.

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