US-Konzern kauft Firma aus Elmshorn

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02. Februar 2013, 01:14 Uhr

Elmshorn | Der Deal ist perfekt. Einfach genial kann man dazu nur sagen. Das US-Technologie-Unternehmen EndoChoice hat den Elmshorner Spezialisten in der Herstellung und Reparatur von Video-Endoskopen RMS übernommen. Bis 2017 soll der Standort an der Krückau um bis zu 145 technische Mitarbeiter ausgebaut werden. EndoChoice stellt über eine Kapitalgesellschaft Millionen bereit.

"Wir freuen uns und sind sehr stolz darauf, uns EndoChoice anschließen zu können, einem der weltweit am schnellsten wachsenden Unternehmen für Medizintechnik", sagt Stephan Wieth, Gründer von RMS. Das Medizinunternehmen hat sich auf die Reparatur sowie Entwicklung und Produktion von flexiblen Endoskopen spezialisiert und zählt weltweit zu den wenigen Herstellern auf diesem Gebiet. In Westeuropa gehören die Produkte aus Elmshorn zu den besten Geräten.

Made in Elmshorn - das ist anscheinend ein Qualitätssiegel, das in den High-Tech-Land USA Interesse findet. Die Übernahme von RMS durch das US-Unternehmen ist für beide Seiten eine Win-Win-Situation. EndoChoice bekommt modernste Technologie. RMS erhält ein weltweite aktives Marketing- und Vertriebsnetz.

Möglich wurde die Übernahme durch ein 43 Millionen-Dollar-Investment aus den USA. Mit der Beteiligungsgesellschaft Sequoia Capital sei nach Unternehmensangaben ein "exzellenter Venture Capital Geber" gefunden, der bereits Apple Computer, Google oder auch Netzwerkspezialist Cisco zum Marktdurchbruch verholfen habe. Seite 6

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