zur Navigation springen

Antrittsbesuch der Bürgermeisterin : Unterstützung für Barmstedt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Bürgermeisterin Döpke besuchte den Kreispräsidenten in der Pinneberger Drostei - und machte sich eifrig Notizen.

Barmstedts Bürgermeisterin Heike Döpke betrat zum ersten Mal die 250 Jahre alte Drostei in Pinneberg und war von dem historischen Bau angetan. Empfangen wurde sie vom Kreispräsidenten Burkhard Tiemann, bei dem sie ihren Antrittsbesuch machte. In lockerer Atmosphäre plauschten die beiden in Tiemanns Sitzungszimmer unter dem Dach und schnitten mehrere Themen an, die Barmstedt betreffen.

Während ihres vor kurzer Zeit erfolgten Besuchs bei Landrat Oliver Stolz hatte Döpke bereits die Bereiche Jugend- und Sozialhilfe sowie Krippenplätze angeschnitten. Hauptthema bei Tiemann waren Kultur und Tourismus. „Ich biete Ihnen meine Unterstützung auf dem kulturellen Gebiet an“, so Tiemann und präsentierte sogleich einen Vorschlag: die Drostei unterwegs in Barmstedt. „Die kulturellen Programme in der Drostei, die das Kulturzentrum des Kreises Pinneberg beherbergt, möchte ich auch in anderen Städten des Kreises stattfinden lassen, dazu gehören ebenfalls Kunstausstellungen“, so Tiemann.

„Sie haben in Barmstedt auf der Schlossinsel einen Glücksfall mit der Künstlerin Karin Weißenbacher, die aktiv und mit großem Sachverstand Projekte organisiert und auch ein Gespür für Musik hat“, so Tiemann. Die Vernetzung der Kultureinrichtungen des Kreises, die auf einem guten Wege seien, solle unter der Federführung des Kreiskulturzentrums passieren, schlug er vor. „Wir haben dafür ein Budget, leisten die Arbeit, und die Kommunen sparen Geld und profitieren auch touristisch“, so Tiemann. „Ich sammel gerne Ideen und bin für alles offen“, so Döpke, die sich eifrig Notizen machte.

Ein weiterer Punkt war die Internetseite der Stadt Barmstedt. „Es wäre schön, wenn touristische Attraktionen wie Wander- und Reitwege, Bootsverleih, Wohnmobilstellplätze sowie gelenkte Radtouren und Führungen betreff Sehenswürdigkeiten und Geschichte der Stadt auf einen Blick auffindbar sind“, so Tiemann. Die Kapazitäten der Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt sollten überdacht werden. „Wir überarbeiten gerade unseren Internetauftritt“, so Döpke.

Weiter sei eine Beschilderung bezüglich der Achse Schlossinsel, Kirche, Humburg-Haus, Innenstadt geplant. „Wir wollen auch darauf aufmerksam machen, dass wir anerkannter Erholungsort sind“, so Döpke. Der unbeschrankte Bahnübergang am Bornkamp, an dem kürzlich ein tödlicher Unfall bei der Kollision mit dem Zug passierte, war ebenfalls ein Thema der Besprechung. „Wir führen mit der AKN Gespräche, und die Errichtung einer Beschrankung des Bahnübergangs liegt als Vorlage bei der kommenden Stadtvertretersitzung auf dem Tisch“, so Döpke, die sich für den beschrankten Bahnübergang ausspricht, ebenfalls für einen am Reihergehölz. Tiemann überreichte ihr als Willkommensgruß ein Buch über die Drostei.

zur Startseite

von
erstellt am 18.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen