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Barmstedter Zeitung

21. September 2017 | 10:43 Uhr

Bokholt-Hanredder : Überschuss statt Defizit

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Statt ein Minus von 167.000 Euro weist der Haushaltsabschluss für 2015 ein Plus von etwa 12.000 Euro aus.

Bokholt-Hanredder | Kein Defizit: Die Gemeinde Bokholt-Hanredder hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von etwas mehr als 12.000 Euro erzielt. Geplant war laut der Finanzausschussvorsitzenden Katrin Weihrauch-Lenz (FWG) eigentlich ein Minus von 167.000 Euro. Das erfreuliche Plus sei unter anderem den höheren Gewerbesteuereinnahmen, der Neufestsetzung der Einkommenssteuer und der Anhebung der Hebesätze zu verdanken, berichtete sie am Dienstagabend während der Sitzung der Gemeindevertretung. Aber auch Sparanstrengungen der Gemeinde hätten dazu beigetragen. Der Überschuss wird der Ergebnisrücklage zugeführt.

Der Kindergarten „Fuchsbau“ mit der Betreuten Grundschule erhält zudem mit den Johannitern einen neuen Träger (diese Zeitung berichtete). Die Politiker stimmten damit der Empfehlung des Finanzausschusses zu. Wie Bürgermeister Wolfgang Mohr (CDU, Foto) erklärte, habe eine Reihe von sachlichen Gründen – finanzielle und konzeptionelle – sowie die Art des Dialogs, den man miteinander geführt habe, für die Johanniter gesprochen. Bei allen Teilnehmern habe sich während der Verhandlungen das Gefühl eingestellt, bei den Johannitern gut aufgehoben zu sein.

Die Landesstraße 75 wird zwischen Barmstedt und der A  23 während der Sommerferien saniert. Die Grundstücksanlieger sollen demnächst umfassend über die Bauarbeiten und ihre Auswirkungen informiert werden, berichtete Mohr weiter. Sobald die Auftragsnehmer feststehen, werde es einen Info-Abend geben.

Um die Gemeinde künftig mit schnellem Internet versorgen zu können, hatten die Politiker zudem die Aufgabe der Breitbandversorgung an das Amt Rantzau übertragen, das Bundesfördermittel dafür beantragen wird. Damit entstünden der Gemeinde vorerst keine finanziellen Verpflichtungen, hieß es. Die Kosten für die Ausarbeitung der erforderlichen Unterlagen und das Antragswesen werden zu 100 Prozent vom Bund übernommen. Wenn der Bewilligungsbescheid über die Bundesmittel vorliegt und die noch einzuholenden Angebote der Netzbetreiber vorliegen, erhält jede Gemeinde eine konkrete Vorlage mit den tatsächlich zu erwartenden finanziellen Belastungen. Anschließend müsse ein erneuter Beschluss der Gemeindevertretung erfolgen, um an der EU-weiten Ausschreibung teilzunehmen. Erst dann gehe man eine finanzielle Verpflichtung ein. „Es ist außerordentlich wichtig, zum nächsten Förderaufruf die Anträge einzureichen“, so der anwesende Amtsdirektor Heinz Brandt.

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