Barmstedter Gymnasium : Turbo-Abi weiterhin möglich

Bietet beide Varianten an:  Das Barmstedter Carl-Friedrich-Von-Weizsäcker-Gymnasium hat sich für das G Y-Modell entschieden.
Bietet beide Varianten an: Das Barmstedter Carl-Friedrich-Von-Weizsäcker-Gymnasium hat sich für das G Y-Modell entschieden.

Deutliche Mehrheit für G Y auf der Schulkonferenz des Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasiums. Das Abi kann nach cht oder neun Jahren gemacht werden.

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28. Januar 2018, 16:00 Uhr

Barmstedt | Die Entscheidung ist am Donnerstagabend gefallen: Das Barmstedter Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium hat sich während der einberufenen Schulkonferenz - bestehend aus Schülern, Eltern und Lehrern – für den Verbleib beim G Y-Modell entschieden. Das teilte Mario Bäumer, Pressesprecher der Schule, unserer Zeitung mit.

Einzige Prämisse für den Verbleib bei dem Modell, das zeitgleich das Abi nach neun oder acht Jahren ermöglicht: Der Schulträger hat keine Einwände gegen den Entscheid. Das Weiterführen des Doppel-Modells sei nach einer intensiven Diskussion mit großer Mehrheit beschlossen worden, erläuterte Bäumer. Jan Skendzic, Leiter des Gymnasiums freut sich über den Beschluss: „Wir sind schon lange Y-Schule, für uns hat diese Entscheidung den Vorteil, dass wir nichts umstellen müssen und auch weiterhin ein bewährtes Angebot aufrecht erhalten können“, so sein Fazit. Hauptgründe für das Festhalten am G Y-Modell sei für die Gremien der Schulkonferenz das Aufrechterhalten der Wahlmöglichkeit sowie die jahrelange gute Erfahrung mit dem Verfahren.

Dabei stehe die Entscheidung auch im Sinne der Schülerschaft, betonte Schülersprecherin Lena Bölter. „Ein großer Teil der Schülerschaft steht hinter der Entscheidung, viele G8-Schüler haben gute Erfahrungen mit dem verkürzten Bildungsgang gemacht“, sagte sie im Anschluss an die Konferenz.

Für Orientierungsstufenleiter Matthias Heid gebe es allerdings noch einen Punkt zu bedenken beim Entschluss, dass Abi sowohl nach acht als auch nach neun Jahren anzubieten. „Die Voraussetzung für das Zustandekommen einer G 8-Klasse ist eine entsprechende Anzahl an Anmeldungen“, betonte der Lehrer. Auch Schulleiter Skendzic teile die Skepsis seines Orientierungsstufenleiters. „Ob das Angebot angenommen wird, bleibt abzuwarten“, sagte er.

Beim Blick in die Vergangenheit zeigt sich, dass eine entsprechende Resonanz nicht vorliegt: „In den vergangenen zwei Jahren ist keine G8-Klasse zustande gekommen“, erläuterte der Pressesprecher der Schule unserer Zeitung.

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