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Viele interessierte Besucher : Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Barmstedt

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

„Wir laden ein, damit sich die Bürgerinnen und Bürger ein eigenes Bild von unserer Arbeit machen können“, erläuterte der Stellvertretende Zugführer und Hauptamtliche Gerätewart Peter Huckfeldt im Gespräch

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2017 | 16:08 Uhr

Barmstedt | „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ lautet das Motto der Freiwilligen Feuerwehr, dem auch die Barmstedter Brandschützer verpflichtet sind. Sie öffneten am Sonnabend die Türen der Feuerwache für die interessierte Öffentlichkeit, um ihr die Möglichkeit zu geben, sich dort umzuschauen und sich zu informieren sowie den verschiedenen, beeindruckenden Demonstrationen in Zusammenhang mit Rettungsmaßnahmen und Brandbekämpfung beizuwohnen. Für die jüngsten Besucher hielt der Gastgeber ein spezielles Spiele- und Spaßprogramm vor.

„Wir laden ein, damit sich die Bürgerinnen und Bürger ein eigenes Bild von unserer Arbeit machen können“, erläuterte der Stellvertretende Zugführer und Hauptamtliche Gerätewart Peter Huckfeldt im Gespräch. „Und nicht zuletzt geht es uns auch darum, junge Menschen für eine Mitarbeit bei der Wehr zu gewinnen.“ Diese Aussage konnte Wehrführer Uwe Schinkel nur unterstreichen. Seine Argumente für einen Eintritt in die Organisation: eine tolle Gemeinschaft, die Möglichkeit, den Umgang mit technischen Geräten zu erlernen sowie Ausfahrten und Treffen mit anderen. Selbstverständlich war die Barmstedter Jugendfeuerwehr auch in den „Tag der offenen Tür“ eingebunden. Sie betreute die Brandsimulationsanlage und das Wasserspiel für die jüngsten Besucher.

Nicht unbemerkt blieb der starke Qualm, der aus einem Gebäudeteil drang. Es dauerte nicht lange, bis zwei Atemschutzträger erschienen und ausgestattet mit Wärmebildkameras in den völlig verrauchten Raum eindrangen, um zu demonstrieren, wie sie im Ernstfall vorgehen. „Mit der Kamera suchen sie nach Personen, die sich vielleicht darin befinden könnten, und nach dem Feuer“, so Huckfeldt.

Die Atemschutzträger demonstrierten, wie sie in einem völlig verräucherten Gebäude nach Menschen suchen.
Die Atemschutzträger demonstrierten, wie sie in einem völlig verräucherten Gebäude nach Menschen suchen. Foto: Schilling
 

Die Besucher hatten auch Gelegenheit, selbst aktiv zu werden. Wer sich traute, durfte im „passenden Outfit“ mittels Schere ein Stückchen aus einem Schrottauto herausschneiden. Ein Blickfang auf dem Gelände war die imposante Drehleiter – eine der größten im Norden des Kreises Pinneberg. Außer den spannenden Vorführungen war es für die Jungen und Mädchen ein besonderes Erlebnis, sich einmal hinter das Lenkrad eines Löschfahrzeugs zu setzen und sich wie ein Feuerwehrmann zu fühlen. Die Veranstaltung klang aus mit einem Grillfest für die Mitglieder der Feuerwehr einschließlich Ehefrauen.

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