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Vorweihnachtliche Aktion : Super-Knusperhaus für Barmstedt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

30 Bäckerlehrlinge wollen im Rathaus das größte essbare Lebkuchenhaus der Welt bauen. Am 7. Januar darf es abgeknuspert werden.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2015 | 13:00 Uhr

Barmstedt | Im Barmstedter Rathaus soll in zwei Wochen das größte essbare Knusperhaus der Welt stehen. Am Donnerstag, 26. November, wollen 30 Bäckerlehrlinge der Beruflichen Schule Elmshorn in der Kommunalen Halle das 2,5 Meter hohe Objekt errichten. „Wir brauchen dafür etwa 300 Kilogramm Leb- und Honigkuchenteig“, erklärt Studiendirektor Udo Pfahl. Weitere 100 Kilogramm Teig werde für die Verzierung aus Keksen – die die örtliche Bäckerei Sass liefert – benötigt. Auch der Zaun und der Gehweg werden aus essbaren Zutaten bestehen.

Um das Haus innerhalb eines Tages aufzubauen, werden einige der angehenden Bäcker früh aufstehen: „Der Tag beginnt um 3 Uhr mit dem Backen der Teigplatten in der Schule“, so Pfahl. Mehrere hundert Stücke werden gefertigt, durchnumeriert und dann nach Barmstedt transportiert, wo sie an der richtigen Stelle auf das Holzgerüst gesetzt werden müssen, das den Rohbau des Hauses bildet. „Das hat Spaß gemacht, ist aber auch frickelig“, sagt Mirko Lenz aus Itzehoe, der bereits im vorigen Jahr beim Bau des Knusperhauses in Tondern (Dänemark) mitgeholfen hat.

Die Berufsschule stellt seit 1984 an unterschiedlichen Orten jedes Jahr ein überdimensionales Knusperhaus auf. „Das erste stand bei Ramelow in Elmshorn“, so Pfahl. Weitere konnten im Meldorfer Dom, im Theater Itzehoe und in den Volksbanken Elmshorn und Pinneberg besichtigt werden. Jetzt habe sich Barmstedt angeboten – auch wegen des 875-jährigen Jubiläums, das die Stadt in diesem Jahr feiert. Weswegen sich auch Bürgermeisterin Heike Döpke über die Aktion freut. „Das ist nochmal ein Highlight und ein schöner Abschluss zur Adventszeit“, sagt sie.

Das Haus wird bis zum 6. Januar stehen bleiben. Einen Tag später darf es offiziell abgeknuspert werden. „Es wird aber auch zwischendurch viel genascht“, weiß Pfahl. In Kirchen sei es erfahrungsgemäß weniger, „im Theater war es deutlich mehr“. Aber die Lehrlinge würden das Haus zwischenzeitlich kontrollieren und fehlende Bestandteile ersetzen. Im Innern des begehbaren Hauses – dessen Grundfläche etwa sieben Quadratmeter beträgt – werde ein Tisch mit einem aufgeschlagenen Buch aufgestellt, so Pfahl. „Das soll dann so aussehen, als ob die Hexe es gerade verlassen hat.“

Die Bäckerlehrlinge – alle im zweiten Lehrjahr – sollen mit der Aktion lernen, Weihnachtsgebäck herzustellen, erklärt Pfahl. Die beiden beteiligten Klassen werden in zwei Schichten arbeiten – und beim Hausbau etwas Hilfe erhalten: Gegen 13 Uhr werden Kinder aus der Barmstedter Awo-Kita vorbeikommen und sie sicher fleißig unterstützen.

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