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Barmstedter Zeitung

19. Oktober 2017 | 09:21 Uhr

Barmstedt : Strom und Gas werden billiger

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der Fachausschuss stimmt der Preissenkung der Stadtwerke ab Februar 2015 zu. Durchschnittsverbraucher könnten 154 Euro sparen.

shz.de von
erstellt am 28.Nov.2014 | 10:00 Uhr

Barmstedt | Gute Nachrichten für Kunden der Stadtwerke Barmstedt: Ab Februar 2015 könnten die Preise für Strom und Gas sinken. Beides hat der Werkausschuss am Mittwoch einstimmig beschlossen; die Stadtvertreter müssen noch zustimmen. Während die Strompreise um zwei Prozent sinken werden, sollen die Gaspreise um rund sieben Prozent fallen.

Im Grundversorgertarif soll der Strompreis von 27,85 Cent pro Kilowattstunde (kWH) auf 7,13 Cent/kWh sinken. Ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2500 würde dadurch künftig 728 Euro statt 746 Euro zahlen müssen, so die Stadtwerke – eine Ersparnis von 18 Euro.

Laut Werkleiter Fred Freyermuth ist die Senkung des Strompreises möglich, weil die EEG-Umlage und die Netzentgelte sinken und die Stadtwerke die Einkaufskosten senken konnten.

Beim Gas könnte der „Durchschnittskunde“ mit einem Jahresverbrauch von 30.000 kWh sogar 136 Euro sparen. Der Preis würde von 5,55 Cent/kWh auf 5,09 Cent/kWh fallen. Geringverbrauch mit 5000 kWh würden knapp 23 Euro sparen, weil der Preis von 6,13 auf 5,68 Cent/kWh sinken soll.

Gewinn fließt nur zumTeil an die Stadt

Ermöglicht werde die Reduzierung vor allem durch die günstigen Einkaufskonditionen, so Freyermuth. Die Stadtwerke hätten den Preis noch vor der Ukrainekrise fixiert. Zudem gebe es zurzeit ein großes Angebot am Markt, und die Abkopplung des Erdgasmarkts vom Ölmarkt wirke sich positiv aus.

Weiterhin entschied der Ausschuss einstimmig, dass die Stadtwerke eine Steuerrückerstattung in Höhe von fast 250.000 Euro vollständig an die Stadt abführen sowie 200.000 Euro ihres 2013 erzielten Gewinns (470.600 Euro) an die Stadt ausschütten sollen. 270.000 Euro sollen in die Rücklage der Stadtwerke fließen – unter anderem für den Aufbau des Breitbandnetzes.

Die Politik müsse aufpassen, nicht zuviel des Gewinns bei den Stadtwerken zu belassen, warnte Kämmerer Heinz Scharrel. „Wir müssen zusehen, dass wir den Haushalt konsolidieren.“ Freyermuth hatte erklärt, liquide Mittel für die Schwimmhallensanierung und „weitere Projekte, die wir als rentabel ansehen“, zu benötigen. Um welche Vorhaben es sich  handelt, wurde der Öffentlichkeit allerdings nicht bekannt. „Darüber werde ich im nicht-öffentlichen Teil informieren“, so Freyermuth.

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