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Barmstedt : Straßenausbau: Der Erlengrund wird runderneuert

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Straße und Leitungen werden saniert. Arbeiten von März bis November im Jahr 2018.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2017 | 12:00 Uhr

Barmstedt | Die Stadt wird im kommenden Jahr den Erlengrund ausbauen lassen. „Die Straße ist in einem mäßigen Zustand“, sagte Jan Rogge, Projektleiter beim Abwasserzweckverband (AZV), am Mittwoch während eines ersten Info-Abends, der auf großes Interesse stieß: Etwa 70 Anwohner hatten sich in der Kommunalen Halle eingefunden, um sich die Pläne erläutern zu lassen und Wünsche zu äußern. Laut Rogge wird der AZV den Regenwasserkanal und Teile des Schmutzwasserkanals erneuern. Zudem sollen zwei unterirdische Rückhaltebecken gebaut werden – voraussichtlich unter den städtischen Parkflächen im östlichen Bereich des Erlengrund. „Davon werden Sie aber nichts sehen“, sagte Joachim Urbat vom Ingenieurbüro Sass  & Kollegen, der das Gesamtprojekt betreut. Grund für den Bau der Becken sei, dass es in der Vergangenheit nach Starkregenfällen vor allem im Bereich der Einmündungen Galgenberg und Buchentwiete Probleme gegeben habe, sagte Rogge.

Die sechs Meter breite Fahrbahn werde voll ausgebaut, wie Urbat erklärte. „Unser Vorschlag wäre, sie wieder zu asphaltieren.“ Während sich dagegen kein Widerspruch regte, kam sein Vorschlag, mehrere Aufpflasterungen einzubauen, nicht gut an. Sie seien zu laut, meinten mehrere Anwohner.

Mit ebenerdigen, roten Markierungen konnte sich die Mehrheit hingegen anfreunden. Denn es sei nötig, die Autofahrer zu bremsen, hieß es. „Die rasen da wie der Teufel. Es muss doch machbar sein, dass alle 30 fahren“, sagte eine Anwohnerin. Die dafür aufgestellten Pflanzkübel könnten ruhig bleiben, meinten die Anwohner - wobei sie nicht unbedingt orange sein müssten.

Die Pflanzkübel sollen bleiben, meinen die Anwohner.
Die Pflanzkübel sollen bleiben, meinen die Anwohner. Foto: Elisabeth Meyer
 

Wegen der Ampel an der Mühlenstraße sei es zudem sinnvoll, den Geh- und Radweg auf der Südseite breiter auszubauen, schlugen die Anwohner vor. Urbat hatte die Nordseite vorgeschlagen. „Dann müssten die Schulkinder aber immer über die Straße, wenn sie von der Ampel kommen“, gaben die Anwohner zu bedenken. Auch diese Anregung werde er für die weitere Planung berücksichtigen, versprach Urban.

Die Stadtwerke werden die Strom- und Gasleitungen erneuern sowie die Laternen auf LED umrüsten, wie Heinz Jäger und Hans-Jürgen Lohmann erläuterten. Zu den Kosten konnten die Planer noch nichts sagen. Sicher sei nur, dass 50 Prozent der Kosten, die der Stadt nach Abzug der Kosten von Stadtwerken und AZV verbleiben, tragen müssen, weil es sich beim Erlengrund um eine Erschließungsstraße handle, wie Uwe Dieckmann (Verwaltung) erklärte. Die Arbeiten sollen laut Urban voraussichtlich im März beginnen und bis November dauern. Die Straße werde währenddessen für den Durchgangsverkehr gesperrt.

 

 

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