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Barmstedt : Stoppelmarkt: „Wir machen weiter!“

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Neues Konzept: Veranstalter zieht positive Bilanz und will 2016 weitermachen / Öffnungszeiten sollen verschoben werden

Barmstedt | Michael Sonnenberg ist zufrieden: „Es ist alles sehr gut gelaufen, und unsere Erwartungen wurden erfüllt“, sagte er mit Blick auf den Barmstedter Stoppelmarkt, den er in diesem Jahr erstmals organisiert und von drei auf vier Tagen erweitert hatte (wir berichteten). „Ich habe nur ganz, ganz wenig Negatives gehört.“ Auch er habe ein „insgesamt sehr, sehr positives Feedback“ erhalten, bilanzierte der Barmstedter Günter Sattler, der Sonnenberg unterstützt hatte. „Es waren Leute da, die seit 15 Jahren nicht mehr auf dem Stoppelmarkt waren. Die sind hängengeblieben und mehrfach gekommen.“

Auch die Stadt sei mit dem Verlauf des Markts zufrieden gewesen, sagte Sonnenberg. „Es gab keine größeren Zwischenfälle, und wir hatten nicht einen einzigen Polizeieinsatz auf.“ Für ihn steht fest: „Wir setzen die Zusammenarbeit fort und machen 2016 weiter.“

An den vier Tagen will Sonnenberg festhalten. Aber „es gibt ein paar Stellschrauben, an denen wir drehen werden“, kündigte er an. So sollen die Öffnungszeiten nach hinten verschoben werden. „10 beziehungsweise 12     Uhr waren offenbar zu früh. Da war noch nicht viel los.“ Verbesserungswürdig sei auch die Ausschilderung der Parkmöglichkeiten.

Außerdem, so Sonnenberg und Sattler, „wollen wir in die Köpfe kriegen, dass der Markt jetzt anders ist“. Viele Bürger hätten das eventuell noch nicht bemerkt und seien deshalb nicht gekommen. Neu war in diesem Jahr vor allem das Live-Programm auf der Bühne vor dem Rathaus. Dazu hatte Sonnenberg Musiker wie „Atomic Playboys“ und „Die Junx“ nach Barmstedt geholt – und als Höhepunkt war am Montagabend ,Barbara – Das Helene-Fischer-Double’ aufgetreten. Aber auch regionale Interpreten wie die Barmstedter Band „Soundstory“, der Popchor „Rhythm& Voices“ und ein Shanty-Chor aus Plön standen auf der Bühne.

Eine Folge des Live-Programms war allerdings, dass viele Besucher zu den Auftritten auf den Marktplatz strömten und die Stände entlang der Reichenstraße währenddessen weniger frequentiert wurden. „Das lässt sich leider nicht vermeiden, hielt sich aber in Grenzen“, so Sonnenberg. Insgesamt sei die gesamte Meile über alle vier Tage „gut gefüllt gewesen, und es gab einen guten Fluss“. Dazu habe auch der Autoscooter beigetragen, der nach einem Jahr Pause wieder an der Feldstraße stand. „Das kam gut an“, so Sonnenberg.

Kritik von örtlichen Kaufleuten, sie seien zu wenig berücksichtigt worden, weist Sonnenberg zurück. „Wir haben mit allen gesprochen, und es hatte jeder die Chance mitzumachen. Viele haben sie  genutzt und sind mit eigenen Ständen rausgegangen.“ Er bedanke sich bei den Kaufleuten und Anwohnern, den Sanitätern, dem Bauhof, den Sponsoren und allen anderen Unterstützern, so Sonnenberg. „Auf den nächsten Stoppelmarkt!“

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erstellt am 22.Aug.2015 | 16:00 Uhr

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