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Barmstedter Zeitung

20. November 2017 | 18:32 Uhr

Hemdingen : Stichstraße erhält neuen Verlauf

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Nach Einwänden von Anwohnern wird die Stichstraße in das Hemdinger Neubaugebiet südlich des Gerstenhofs anders geplant.

shz.de von
erstellt am 17.Apr.2014 | 12:15 Uhr

Hemdingen | Die Planungen für das Hemdinger Neubaugebiet für die Fläche südlich der Straßen Röthmoor/Gerstenhof schreiten voran. Während der jüngsten Sitzung des Hemdinger Bau- und Planungsausschusses beschäftigten sich die Politiker unter anderem mit dem Einwand einiger Bürger. Sie forderten, die Lage der Stichstraße zu überdenken. Die Ausschussmitglieder zeigten sich offen gegenüber dem Vorschlag. In dem Baugebiet sollen voraussichtlich neun bis zehn Grundstücke entstehen.

„Das Baugebiet entsteht östlich von bereits vorhandener Bebauung“, berichtete Bürgermeister Hans-Hermann Sass (HWG) nach der Sitzung. Für die Planung der Stichstraße habe es dabei zwei Varianten gegeben: Entlang des Entwässerunsgrabens und der Rückseite der bestehenden Häuser oder mittig durch das Neubaugebiet. Laut Sass soll die zweite Variante realisiert werden, da es gegen die erste Einwände gegeben hatte. Einige Anwohner der bereits bestehenden Häuser seien unglücklich damit gewesen, die Straße direkt hinter ihr Haus zu bekommen.

Voraussetzung für die mittige Variante ist laut Bernd Bornholdt (HWG), Vorsitzender des Bauausschusses, aber, dass die Anlieger ihren Teil des Grabens erwerben und auch pflegen. Zudem gehöre der Graben dem azv Südholstein. Während der Gemeindevertretung am Dienstagabend teilte der Bürgermeister mit, der azv habe hinsichtlich der Pläne keine Bedenken. Mit den Anwohnern und künftigen Käufern der neuen Grundstücke sollen entsprechende Verträge über Nutzung und Grabenräumung unterzeichnet werden. Darauf hatte auch Reinhold Mattai (SPD) in der Bauausschusssitzung hingewiesen.

Im Herbst soll der B-Plan laut Sass gültig werden. Im nächsten Schritt werden bis dahin die Träger öffentlicher Belange um Stellungnahmen gebeten. Nachdem der B-Plan gültig ist, werde mit der Erschließungsplanung begonnen. „Unser Ziel ist es, Anfang 2015 erste Grundstücke zu verkaufen“, so Sass. Interessenten gebe es bereits. Laufen die weiteren Planungen ohne Verzögerungen, können voraussichtlich im Sommer 2015 die ersten Häuser gebaut werden.

Während der jüngsten Bauausschusssitzung kam unter den Politikern die Frage auf, ob es von den Anliegern des Neubaugebiets Hofkoppel gewünscht sei, ein Teilstück der Straße nicht zu pflastern, sondern zu asphaltieren. „Kinder könnten dort dann skaten“, so Bürgermeister Hans-Hermann Sass. Die Gemeinde bittet daher um Rückmeldung der Anlieger. Bürger können sich dienstags von 18 bis 19 Uhr während der Sprechstunde des Bürgermeisters im Gemeindebüro melden.
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