Freiwillige Feuerwehr : Stadtwerke Barmstedt zum offiziellen „Partner der Feuerwehr“ ernannt

Rückten die neuen Rettungspuppen richtig ins Bild: Bürgervorsteher Christian Kahns (von links), Wehrführer Uwe Schinkel und Stadtwerke-Chef Fred Freyermuth.
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Rückten die neuen Rettungspuppen richtig ins Bild: Bürgervorsteher Christian Kahns (von links), Wehrführer Uwe Schinkel und Stadtwerke-Chef Fred Freyermuth.

Stadtwerke stellen ihre in der Feuerwehr engagierten Mitarbeiter für Einsätze frei und stellen Übungsorte zur Verfügung.

shz.de von
18. Januar 2018, 12:30 Uhr

Barmstedt | Die Stadtwerke Barmstedt sind jetzt offiziell „Partner der Feuerwehr". Am vergangenen Sonntag verliehen Kreisbrandmeister Frank Homrich und Barmstedts Wehrführer Uwe Schinkel dem hiesigen Strom- und Gasnetzbetreiber, der auch für die Wasserversorgung der Kleinstadt verantwortlich ist, die besondere Urkunde und das dazugehörige Förderschild des Landesfeuerwehrverbands Schleswig-Holstein.

Für die Arbeit der Feuerwehr sei es sehr wichtig, dass die ehrenamtlichen Einsatzkräfte auch während ihrer Arbeitszeit in der gebotenen Eile und in ausreichender Zahl zur Verfügung stünden, betonte Homrich. Besonders eine Bereitschaft während des Tages sei oft problematisch, doch die Stadtwerke Barmstedt stellen ihre in der Freiwilligen Feuerwehr engagierten Arbeitnehmer jederzeit und unbürokratisch für ihre ehrenamtlichen Einsätze frei. „Wenn es brennt, dürfen sie sofort los“, bestätigt Werkleiter Fred Freyermuth. 

Auch in vielen anderen Bereichen stimme die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Stadtwerken. So diene beispielsweise neben dem Werksgelände in der Bahnhofstraße auch das Hallen- und Wellenbad, die Barmstedter Badewonne, der Wehr immer wieder als Übungsort mit besonderen Herausforderungen.

Doch damit nicht genug: Ende des vergangenen Jahres hatten die Stadtwerke Barmstedt der Freiwilligen Feuerwehr insgesamt 1600 Euro für die Anschaffung neuer Rettungspuppen gespendet. Eine weibliche Puppe und ein Puppenkind wurden jetzt von Wehrführer Uwe Schinkel und Fred Freyermuth gemeinsam enthüllt.

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